Vorhersage

Wetter-Chaos in NRW – Mehrere tausend Kubikmeter Schnee in Münster abtransportiert

In Teilen von Deutschland sorgten Schnee und Eis für Chaos. Im Münsterland entspannt sich die Lage aktuell etwas. Busse nehmen ihren Betrieb langsam wieder auf.

Update: 12. Februar, 7.48 Uhr. In Münster haben die rund 500 Einsatzkräfte in nur zwei Tagen mehrere tausend Kubikmeter Schnee abtransportiert und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Schneesturm „Tristan“ hat die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt erwischt. Helferinnen und Helfer aus unterschiedlichen Branchen helfen bei den Aufräumarbeiten. „Neben den federführenden Abfallwirtschaftsbetrieben der Stadt Münster (AWM) sind das Mitarbeitende anderer städtischer Ämter, das Technische Hilfswerk (THW) sowie beauftragte Lohnunternehmen und Landwirte“, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung.

„Auch 70 Kräfte des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Münster helfen dabei, den Schnee zu beseitigen“, ergänzt AWM-Betriebsleiter Patrick Hasenkamp. Nur durch die tatkräftige Unterstützung sei es möglich gewesen, den Busverkehr in Münster wieder aufzunehmen. Inzwischen konnten rund zwei Drittel aller Buslinien ihren Betrieb wieder aufnehmen. Nach Angaben der Stadt seien alle Stadtteile wieder mit dem öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar. Am Donnerstag kam die Linie 2 sowie weitere Verbindungen hinzu:

  • Linie 1: Der Bus fährt zwischen Amelsbüren und Roxel. Ab Amelsbüren geht es wie gewohnt über Hiltrup. Ab Friedrich-Ebert-Straße biegt sie in diese ein. Wegen des Schnees fährt die Linie 1 nicht über Hammer Straße und Ludgeriplatz. Ab Bült geht es geradeaus bis Neutor, die Innenstadt wird noch nicht angefahren. In Roxel fährt sie nicht über Paul-Gerhard-Straße.
  • Linie 10: Die Busse der Linie 10 fahren zwischen Handorf und Mecklenbeck. Von Handorf-Hornheide geht es wie gewohnt über Warendorfer Straße zum Hauptbahnhof. Weiter geht es über Ludgeriplatz, Antoniuskirche und Weseler Straße zum Koldering und auf der Mecklenbecker Straße zurück auf dem gewohnten Linienweg nach Mecklenbeck. Die Fahrten über Lange Ossenbeck und zum Waldweg entfallen aufgrund des Schnees noch.
  • Linie 11: Der Bus fährt zwischen Mauritz und Gievenbeck, allerdings wegen des Schneechaos noch mit geändertem Linienverlauf. Vom Tannenhof geht es wie gewohnt über Wolbecker Straße zum Hauptbahnhof. Von dort geht es über Ludgeriplatz, Antoniuskirche, Weseler Straße, Stadtgraben, Schlossplatz und Wilhelmstraße zum Coesfelder Kreuz. Von dort geht es ohne Umfahrt über den Toppheideweg zur Haltestelle Rüschhausweg und Heekweg, wo die Linie endet. Das Auenviertel kann wegen des Wetters noch nicht wieder angefahren werden.
  • Linie 19/20: Ebenfalls gestartet sind die Linien 19 und 20. Beide fahren auf ihrem gewohnten Linienweg und sind mit Kleinbussen unterwegs. Die Linie 19 fährt zwischen Sprakel, Kinderhaus und Coerde, die 20 zwischen Albachten, Roxel und Mecklenbeck.
  • Linie 4: Die Busse der Linie 4 fahren zwischen Clemenshospital und Gelmer sowie Handorf. Vom Clemenshospital aus fährt sie wie gewohnt bis Geiststraße, aber noch nicht durch die Innenstadt, sondern über Antoniuskirche und Ludgeriplatz zum Hauptbahnhof. Von dort fährt sie ebenfalls wie gewohnt nach Gelmer und Handorf. Lediglich das Gewerbegebiet an der Kleimannbrücke lässt sie aus.

Folgende Busverbindungen stehen den Fahrgästen in Münster nun wieder zur Verfügung: 1, 2, 4, 5, 6, 8, 10, 11, 15, 18, 19, 20, 33 und 34. Außerdem sind auch die LOOP-Kleinbusse wieder im Einsatz. Frank Gäfgen, Geschäftsführer Mobilität ist von dem Einsatz der Helferinnen und Helfer begeistert: „Angesichts der riesigen Masse an Schnee, die in Münster gefallen ist, haben alle Beteiligten eine großartige Leistung erbracht. Schon am Dienstagnachmittag konnten die ersten Busse wieder rollen, am Donnerstag sind bereits zwei Drittel der Linien wieder auf der Straße und alle Stadtteile können wieder per Bus erreicht werden.“ Die Live-Abfahrtszeiten für jede Haltestelle können Fahrgäste wie üblich auf der Internetseite der Stadtwerke Münster abrufen.

Die Temperaturen in und um Münster bleiben auch am Freitag frostig. In der Nacht können die Werte stellenweise bis auf -18 Grad heruntergehen. Dafür scheint am Wochenende (13./14. Februar) verbreitet die Sonne. Bis Sonntag können sich die Menschen auf herrliches Winter-Wetter einstellen. Ab Montag könnte es dem Schnee in Münster und ganz NRW langsam aber sich an den Kragen gehen, denn die Temperaturen steigen und es muss mit Regen gerechnet werden. Verbreitet droht wegen überfrierender Nässe die Gefahr von Blitzeis.

RegionMünsterland
Einwohner1,63 Mio.
Größte StadtMünster

Wetter: Schneesturm „Tristan“ flacht ab – Münster nimmt weitere Busverbindungen wieder in Betrieb

Update: 11. Februar, 7.39 Uhr. Nach dem massiven Schneetreiben in Deutschland kehrt in NRW langsam aber sicher etwas Ruhe auf den Straßen und Autobahnen ein. Auch der öffentliche Nahverkehr kann seinen Betrieb nach und nach wieder aufnehmen. In Münster konnten die Stadtwerke am Mittwoch weitere Busverbindungen reaktivieren. Folgende Linien fahren wieder:

  • Linie 15 zwischen Albachten und Kinderhaus: Ab Bahnhof Albachten fährt der Bus direkt über Osthofstraße zur Weseler Straße. Dort bindet er entlang der Weseler Straße Mecklenbeck und das Geistviertel an. Ab Hauptbahnhof fährt der Linienbus weiter über Bült. Statt wie gewohnt über Kreuzschanze und Nordplatz geht es dann weiter über Münz- und Grevener Straße bis Schulzentrum Kinderhaus. Fahrten zur Brüningheide sind noch nicht wieder möglich.
  • Linie 5 zwischen Hiltrup und Nienberge: Der Bus fährt ab Bahnhof Hiltrup bis Schulzentrum und dann über Westfalen- und Hammer. Die Fahrt durch Hiltrup-West und Berg Fidel ist wegen des Schnees noch nicht wieder möglich. Da auch Friedrich-Ebert-Straße und Hammer Straße im oberen Abschnitt an der Geiststraße noch nicht befahrbar sind, fährt die Linie 5 über Umgehungsstraße bis Albersloher Weg. An der Von-Steuben-Straße kehrt der Bus auf seinen Linienweg zurück und fährt über Hauptbahnhof, Bült, Wilhelmstraße und Coesfelder Kreuz nach Gievenbeck und Nienberge. Dort fährt die Linie 5 über Hülshoffstraße zur Altenberger Straße, an der sie endet. Folgende Haltestellen können noch nicht wieder angefahren werden: Isolde-Kurz-Straße, Von-Schonebeck-Ring und Hannaschweg. Auf der Hülshoffstraße stehen Ersatzhaltestellen an den Einmündungen.
  • Linie 8 zwischen Wolbeck und Coerde: Die Linie 8 beginnt am Schulzentrum. Fahrten Richtung Nogatstraße sind wegen des Schneechaos aktuell noch nicht wieder möglich. Über Angelmodde und Gremmendorf fährt der Bus zum Albersloher Weg. Statt Bült, Kanalstraße und Piusallee fährt die Linie 8, wie die Linie 6, über Fürstenberg- und Gartenstraße zum Hohen Heckenweg. In Coerde ist die Umfahrt über Dachsleite nicht möglich.
  • Ringlinien 33 und 34 sowie die Linie 6 zwischen Hiltrup und Coerde gingen am Dienstag bereits wieder an den Start. Im Süden Münsters fährt außerdem LOOP wieder.
  • Linie 18 im Abschnitt zwischen Wolbeck, Hiltrup und Amelsbüren: Der Bus der Linie 18 ist im Abschnitt zwischen Wolbeck, Hiltrup und Amelsbüren wieder unterwegs. In Wolbeck lässt sie das Wohngebiet am Borggarten aus, in Amelsbüren endet sie am Bahnhof. Fahrten Richtung Alexianer-Campus sind wegen des Schnees noch nicht wieder möglich.

Da noch nicht alle Streckenabschnitte wieder befahrbar sind, kann es weiterhin zu Ausfällen kommen. Die Buslinien 5 und 15 konnten am Mittwoch (10. Februar) ihren Betrieb wieder aufnehmen. „Mit den heutigen Ergänzungen haben bereits rund 160.000 Münsteranerinnen und Münsteraner eine bediente Haltestelle maximal 300 Meter von der Haustür entfernt“, teilten die Stadtwerke Münster mit. Am Donnerstag sollen weitere Busverbindungen reaktiviert werden, vorausgesetzt die Straßen sind geräumt.

Das Wetter in und um Münster wird am Donnerstag verbreitet sonnig. Allerdings müssen sich die Menschen im Münsterland erneut auf frostige Temperaturen einstellen. Die Werte liegen mit bis zu -9 Grad deutlich unter dem Gefrierpunkt. Mit Neuschnee ist aber vorerst nicht zu rechnen.

Wetter: Schneesturm „Tristan“ flacht ab – Busverkehr in Münster wieder aufgenommen

Update: 10. Februar, 9.09 Uhr. Während das Wetter auf den Straßen und Autobahnen in Ostwestfalen in NRW weiterhin für Probleme sorgt, scheint sich die Situation im Münsterland etwas entspannt zu haben. Die Stadtwerke in Münster teilten mit, dass der öffentliche Nahverkehr nun wieder Schritt für Schritt anlaufen soll. Am Dienstagmittag wurde bereits die Linie 6 zwischen Hiltrup und Münster wieder in Betrieb genommen.

Am Mittwoch sollen weitere Verbindungen hinzukommen. „Bereits ab dem frühen Morgen fahren die beiden Ringlinien 33 und 34 wieder auf ihrer gewohnten Strecke entlang des Rings, über Wolbecker Straße sowie Hauptbahnhof und bieten Mobilität rund um die Innenstadt“, erklärte die Pressestelle der Stadtwerke Münster. Die Linie 6 konnte zudem bereits bis nach Coerde verlängert werden. Wegen des Schnees musste die Route etwas verändert werden.

„Sie fährt ab Bahnhof Hiltrup über Osttor und ohne Fahrt durch Angelmodde den Albersloher Weg entlang. Im Kreuzviertel fährt sie ab Eisenbahnstraße über Fürtstenberg- und Gartenstraße, Kanalstraße und Piusallee können nicht angefahren werden. In Coerde führt ihr Linienweg dann ab der Haltestelle Königsberger Straße direkt ohne Umfahrt über Dachsleite zur Endhaltestelle. In Richtung Hiltrup gilt der gleiche Linienweg“, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung. Das Wetter kann jedoch dazu führen, dass die Busse in Münster verspätet ankommen. Die Live-Abfahrtzeiten finden Fahrgäste auf der Internetseite der Stadtwerke Münster.

Um den Linienverkehr möglichst schnell überall wieder aufzunehmen, arbeitet die Stadtwerke eng mit den Abfallwirtschaftsbetrieben (AWM) zusammen, die die sicher befahrbaren Strecken vorrangig freihalten. Aufgrund des massiven Schneetreibens in Münster werden die Müllbehälter in dieser Woche nicht geleert und auch Recyclinghöfe bleiben geschlossen. Die Temperaturen im Münsterland liegen am Mittwoch bei um die -11 Grad. Mit Neuschnee ist aber vorerst nicht zu rechnen.

Nach Schneechaos in NRW – Deutscher Wetterdienst warnt vor starkem Frost

Update: 9. Februar, 14.58 Uhr. Nach den kräftigen Schneefällen der vergangenen Tage hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) nun erneut eine Wetterwarnung herausgegeben. Die Meteorologen warnen in NRW verbreitet vor starkem Frost. Stellenweise können die Temperaturen auf bis zu -17 Grad sinken. Auch die Stadt Münster bleibt voraussichtlich nicht verschont.

Besonders in der Nacht zu Mittwoch (9./10. Februar) sollten sich die Menschen besonders warm einpacken. Für Obdachlose können Schnee und die eisige Kälte lebensbedrohlich sein. Das Coronavirus sorgt zudem dafür, dass sich einige Menschen fürchten, den Bedürftigen zu helfen. „Doch wer in Münster wegen des Schneechaos einen Schlafplatz sucht, der findet ihn auch“, heißt es am Dienstag in einem WN-Bericht.

Schneechoas in NRW: Schulen in Münster geschlossen – Notbetreuung entfällt am Dienstag

Update: 9. Februar, 9.41 Uhr. Die Stadt Münster hat wegen des Wetters in Abstimmung mit den Schulen beschlossen, dass am Dienstag sämtliche Schulen in Münster geschlossen bleiben. Davon betroffen ist auch die Notbetreuung. Am Vormittag hatte die Beschlusslage in Münster zunächst lediglich eine Schließung der Notbetreuung an Grundschulen vorgesehen.

Das Winter-Wetter in Münster hält weiterhin an. Aktuell liegen die Temperaturen zwischen -12 und -9 Grad. Der Schneefall hat in den meisten Regionen im Münsterland inzwischen nachgelassen. Stattdessen lässt sich die Sonne nun blicken. Auf den Straßen in ganz NRW wird aber immer noch vor Glatteis gewarnt.

Das Schneechaos hat in Münster dazu geführt, dass die Notbetreuung an den Schulen ausfallen muss.

Wetter-Chaos in NRW: Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr dauer an

Update: 9. Februar, 8.35 Uhr. Das Winter-Wetter in Deutschland hat auch das Münsterland weiter fest im Griff. Noch immer liegen viele Straßen, Fußwege und Radwege unter einer dicken Schneedecke. Der starke Schneefall hat dazu geführt, dass die Stadt Münster den öffentlichen Nahverkehr vorerst einstellen musste. Auch in anderen Regionen in NRW sieht es ähnlich aus.

Wegen des Schneechaos auf der A2 in Ostwestfalen (NRW) mussten Tausende die Nacht im Stau verbringen, da mehrere querstehende Lkw die Weiterfahrt verhinderten. Auf der Autobahn in Fahrtrichtung Hannover bildete sich ein Kilometer langer Stau. Noch immer herrscht dort ein riesiges Verkehrschaos.

Schneechaos in NRW: Höchstmögliche Wetter-Warnstufe herausgegeben

Erstmeldung: 8. Februar. Schneesturm „Tristan“ hat am Wochenende (6./7. Februar) Deutschland erreicht. Stellenweise fiel bis zu einem halben Meter Neuschnee. Wegen des Niederschlags und aufgrund von starken Schneeverwehungen gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) die höchstmöglichen Alarmstufe heraus. Die Warnkarte der Meteorologen leuchtete in vielen unterschiedlichen Signalfarben auf. Teile des Landes waren zeitweise lila eingefärbt.

Vom Münsterland bis nach Ostwestfalen in Nordrhein-Westfalen (NRW) verursachte das Wetter ein Schneechaos. Gefrierender Regen sorgte bei Temperaturen unter 0 Grad für Blitzeis. Auf den Straßen und Autobahnen kam es teilweise zu Unfällen und stundenlangen Sperrungen. Nach Angaben der Polizei blieb es jedoch in den meisten Fällen bei Blechschäden. Insgesamt war das Verkehrsaufkommen in weiten Teilen Deutschlands gering, da viele Menschen zu Hause geblieben sind.

Wetter in Deutschland: DWD gibt höchstmögliche Wetterwarnstufe heraus

Die Experten des Deutschen Wetterdienstes hatten am Sonntag (7. Februar) für das Gebiet von Münster im Westen bis Hannover im Norden und Kassel im Süden bis nach Halle im Osten die höchstmögliche Unwetter-Warnstufe herausgegeben, wie merkur.de* berichtet. Somit waren gleich mehrere Bundesländer wie NRW, Niedersachsen, Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt unmittelbar von dem Schneechaos betroffen. Die Wetter-Warnung dauerte bis zum späten Abend an.

Am Montagmorgen (8. Februar) hat sich der angekündigte Schneesturm in Deutschland zumindest teilweise etwas beruhigt. Aber es sind noch lange nicht alle Verkehrswege wieder frei. Die Winterdienste in NRW kommen mit ihren Räumungen kaum hinterher. Das Schneechaos könnte im Berufsverkehr für Probleme und Verspätungen sorgen. „Wer kann, sollte besser zu Hause bleiben“, warnen die Polizeidienststellen im Münsterland vor der aktuellen Wetterlage.

Wetter: Schneechaos legt Busverkehr in Münster auf Eis

Die meisten Bushaltestellen in Münster sind am Montagmorgen noch nicht von Schnee und Eis befreit. Der Busverkehr könne daher noch nicht wieder aufgenommen werde, teilten die Stadtwerke mit. Die teils spiegelglatten Straßen würden dafür sorgen, dass eine sichere Fahrt aktuell nicht möglich sei. Vor 13 Uhr soll vorerst kein Bus in Bewegung gesetzt werden, berichtet Radio Antenne. Der Krisenstab der Stadt wird gegen 11 Uhr entscheiden, wie es weiter geht. Das Wetter erinnert ein wenig an das Schneechaos von 1978/1979.

Während viele Verkehrswege in NRW noch von einer weißen Schneedecke bedeckt sind, sind zumindest einige Hauptstraßen in Münster wieder befahrbar. Probleme gibt es aber aktuell vor allem auf den Nebenstraßen. In den Wohngebieten stecken viele Autofahrer im Schnee fest. An Fahrradfahren ist ebenfalls kaum zu denken, da die Fuß- und Radwege überwiegend nicht frei sind. Der Weg zur Arbeit dürfte am Montagmorgen für viele Menschen in Deutschland zu einer großen Herausforderung werden. Ein Lkw-Verbot und Bahnausfälle sorgen für Probleme, wie owl24.de* berichtet.

Auf breiter Front: Räumfahrzeuge des Winterdienstes sind auf den Autobahnen im Münsterland unterwegs.

Wetter sorgt für Chaos: Bahnverkehr in Deutschland steht vielerorts still

Aufgrund des Schneesturms „Tristan“ hatte die Deutsche Bahn (DB) den Fernverkehr in Deutschland am Sonntag weitestgehend eingestellt. Schnee und Eis hatten dazu geführt, das Strecken nicht mehr passierbar waren. Außerdem wurden zahlreiche Oberleitungen beschädigt. Auch am Montag müssen Pendler mit Einschränkungen rechnen. Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln sei vor allem der Knotenpunkt Dortmund in NRW betroffen, berichtet ruhr24.de*. Der Nahverkehr bleibt vierlerorts bis 9 Uhr komplett eingestellt.

Auch Münster ist von den Zugausfällen stark betroffen. Wer mit der Bahn fährt, sollte sich daher rechtzeitig vor Fahrtantritt informieren, rät die Deutsche Bahn. Folgende Verbindungen im Regionalverkehr fallen aktuell aus:

  • RE 2: Osnabrück - Münster – Recklinghausen – Gelsenkirchen – Essen – Duisburg – Düsseldorf
  • RE 42: Münster – Haltern – Recklinghausen – Gelsenkirchen – Essen – Krefeld – Mönchengladbach
  • RB 63: Münster – Coesfeld (keine Zugfahrten bis voraussichtlich Montagmittag)
  • RB 64: Münster – Gronau – Enschede (keine Zugfahrten bis voraussichtlich Montagmittag)

Wetter: Wegen Schneechaos – Mülltonnen werden am Montag nicht geleert

Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) teilten mit, dass aufgrund des Schnees die Mülltonnen am Montag nicht geleert werden. Auch Sperr- und Grüngut sei davon betroffen. Der starke Schneefall habe dafür gesorgt, dass die Straßen für die Müllwagen aktuell nicht passierbar sind. Wann und ob die Montagsabfuhr nachgeholt wird, könne man derzeit noch nicht sagen. Die Recyclinghöfe bleiben am Montag ebenfalls zu. Schuld daran ist auch hier das Wetter. Wegen des Schneechaos rätseln nun auch einige Impfberechtigte in NRW, ob ihr Imptermin gegen das Coronavirus stattfinden kann oder nicht.

Am Montag sind in NRW weitere Schneefälle nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen liegen in Münster um die -7 Grad. Der Wind sorgt allerdings dafür, dass sich die Werte noch deutlich kälter anfühlen. Im Tagesverlauf soll der Niederschlag langsam aber sicher etwas nachlassen. Das Wetter bleibt aber auch in den kommenden Tagen winterlich. (*msl24.de, merkur.de und ruhr24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

Rubriklistenbild: © Stadtwerke Münster

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