21-Jähriger schwerstverletzt

Auto schleudert über Straßenbahn-Schienen - Ärger für die Einsatzkräfte

[Update] Schwerer Unfall in Dortmund: Ein junger BMW-Fahrer ist auf der nassen B1 ins Schleudern gekommen. Das Auto landete auf den Straßenbahn-Schienen.

Dortmund - Auf der B1 in Dortmund* ist es am Sonntagmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Ein junger BMW-Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Sein Auto landete auf den Schienen der Straßenbahn, doch die Rettungskräfte hatten Schwierigkeiten ihm zu Hilfe zu kommen.

StadtDortmund
Fläche280,7 km²
Metropolregion7.268 km²
Einwohner588.250 (Stand 31. Dez. 2019)
Stadtgliederung12 Stadtbezirke mit 62 Stadtteilen

Unfall auf der B1 in Dortmund: BMW-Fahrer fährt gegen Baum und schleudert über Schienen der Straßenbahn

Der 21-Jährige geriet laut Informationen der Feuerwehr gegen 12.35 Uhr am Sonntagmittag auf der regennassen Fahrbahn der B1 ins Schleudern. Der BMW kam von der Fahrbahn ab, krachte gegen einen Baum und rutschte dann noch etwa 50 Meter weit über die Schienen der Straßenbahn, die zwischen den beiden Fahrtrichtungen der zentralen Bundesstraße in Dortmund fährt, das berichtet wa.de.*

Der junge Mann wurde vom Rettungsdienst aus seinem Auto befreit, er musste schwerstverletzt vor Ort versorgt werden und kam in eine Spezialklinik. Seine junge Beifahrerin (22 Jahre alt) aus Düsseldorf erlitt leichte Verletzungen.

Auto liegt auf den Schienen an der B1 - Feuerwehr muss BMW stromlos schalten

Der BMW war auf den Schienen der Straßenbahn zum Stehen gekommen. Die Feuerwehr musste ihm stromlos schalten. Außerdem musste die Unfallstelle bei sehr dichtem Verkehr am Sonntagmittag abgesichert werden.

Unfall auf der B1: Der junge BMW-Fahrer wurde schwer verletzt.

Die dicht befahrene Fahrbahn sorgte auch für Ärger bei den Einsatzkräften. Sie konnten nicht problemlos zu dem schwerstverletzten 21-Jährigen gelangen, da die B1 zu voll war. Uneinsichtige Autofahrer hätten die Rettungsgasse auf der Straße in Richtung Unna immer wieder versperrt, schildert die Feuerwehr, sodass weder der Rettungsdienst noch die Feuerwehr schnell zur Unfallstelle gelangen konnte. Teilweise habe man Schritttempo fahren müssen.

Zu wie wenig sozialem Denken manche Autofahrer in der Lage sind, zeigt ein Fall von der A44: Hier klebte sich ein Autofahrer in der Rettungsgasse an die Einsatzkräfte* - um schneller durch den Stau zu gelangen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei Dortmund auf rund 6.500 Euro. Die Beamten suchen nun nach Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang und zu möglichen weiteren Beteiligten machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Körne unter 0231-132-3321 entgegen. -*wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Dortmund

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