Illegales Rennen gestoppt

Mit 180 km/h und kleinem Kind auf dem Rücksitz - junge Männer rasen über Autobahn

Heftiger Vorfall in NRW: Zwei junge Männer haben sich in Dortmund und auf der Autobahn ein illegales Autorennen geliefert. Aber damit nicht genug: Auf dem Rücksitz eines Wagens saß ein kleines Kind.

Dortmund - Sie rasten über die Autobahn, mehrere Bundesstraßen und Dortmund - die Polizei hielt am Donnerstag zwei junge Männer an, die sich ein Rennen geliefert hatten. Der 23-jährige Peugeot-Fahrer und der 21-jährige Audi-Fahrer fuhren mit bis zu 180 km/h über die Autobahn, die B1, die B236 und die Brackeler Straße in Dortmund. Mit an Bord des Audi-Fahrers - drei weitere Personen und ein 2-jähriges Kind.

StadtDortmund
Fläche280,7 km²
Einwohner588.250 (Stand 31. Dez. 2019)
Stadtgliederung12 Stadtbezirke mit 62 Stadtteilen

Illegales Autorennen mit Kind an Bord - Polizei Dortmund stoppt zwei rücksichtslose Raser

Bereits gegen 22.30 Uhr am Donnerstag auf der A44 fielen die beiden Raser der Polizei auf - die Autobahn-Polizisten aus Kamen bemerkten, wie sie mit hohem Tempo, Lichthupen und schnellen Spurwechseln ohne Blinklicht über die Bahn rasten. Gestoppt wurden sie erst mitten in Dortmund: Am Borsigplatz konnte die Polizei den Audi anhalten, an der Bornstraße den Peugeot. Auf der A44 gab es erst einen Horror-Unfall: Ein Sprinter wurde von einem 40-Tonner zerquetscht.

Im Audi des 21-Jährigen saß auch das zweijährige Kind eines Ehepaares, das ebenfalls mitfuhr. Den britischen Führerschein des Audis-Fahrers, den in Rumänien ausgestellten Kfz-Schein, ein Mobiltelefon und den Audi stellte die Polizei sicher. Da sich der Audi-Fahrer nicht zweifelsfrei ausweisen konnte, sei er mit zur Wache genommen worden. Der Mann wohnt in Schwerte. Auch den Peugeot und das Mobiltelefon des 23-Jährigen mit Wohnsitz in Rumänien stellte die Polizei sicher. Da der Rumäne keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 700 Euro zahlen.

Die Polizei ermittelt jetzt gegen die beiden Männer.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Uwe Anspach/dpa

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