Heimspiel gegen Meppen

2, 6, 16: Zahlen, die für Preußen Münster die Welt bedeuten

Die Motivation koennte bei Sascha Hildmann vor der entscheidenden Phase der Saison nicht höher sein.
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Die Motivation könnte bei Sascha Hildmann vor der entscheidenden Phase der Saison nicht höher sein.

Siegen oder Absteigen – so in etwa lautet die Devise für Preußen Münster in den beiden letzten Spielen der 3. Liga. Gegen den SV Meppen soll der erste Schritt gemacht werden.

  • Preußen Münster steht vor den zwei entscheidenden Spielen der Saison.
  • Gegen den SV Meppen und FC Magdeburg müssen zwei Siege her.
  • Trainer Sascha Hildmann ist vor den Endspielen angespannt.

Münster – Es ist angerichtet: Das Zwei-Gänge-Menü des SC Preußen Münster, das in dieser Woche serviert wird, beinhaltet als Vorspeise am Mittwoch (1. Juli) Küche aus dem Emsland und als Nachspeise am Samstag (4. Juli) aus Magdeburg. Ziel des SCP ist es, nicht schon nach der Vorspeise von Bord zu gehen.

Denn bereits am heutigen Mittwoch droht den Adlerträger der Abstieg in die Regionalliga-West. Um das zu vermeiden, ist ein Sieg gegen den SV Meppen (Anstoß: 19 Uhr) notwendig. Zwei, sechs und 16 sind die Zahlen, die für Preußen Münster derzeit im Fokus stehen.

VereinPreußen Münster
SpielstättePreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

Preußen Münster gegen SV Meppen: Sascha Hildmann nimmt Druck vom Team

Das Team von Sascha Hildmann benötigt zwei Siege und somit sechs Punkte aus den letzten beiden Partien. Ziel ist Platz 16. Doch den haben neben Preußen Münster noch zwei andere Vereine im Visier – und diese treten am vorletzten Spieltag der 3. Liga auch noch im direkten Duell gegeneinander an: Der Chemnitzer FC (16.) kann mit einem Sieg über den FSV Zwickau (17.) den Klassenerhalt so gut wie klarmachen.

"Wir sind jetzt schon die ganze Zeit in dieser enormen Druckphase. Wir werden uns für das Spiel normal motivieren und versuchen so viel Normalität einzubringen wie möglich, auch wenn die Situation ist wie sie ist", versucht Sascha Hildmann den Druck aus dem so wichtigen Spiel von Preußen Münster gegen den SVM zu nehmen, für den es in dieser Saison um nichts mehr geht. Aufgrund dessen ist der kommende Gegner für den SCP-Coach auch eine "Wundertüte". 

Die Anspannung ist beim Coach, der das Team nach einer desaströsen Hinrunde in der Rückserie zeitweise in neuem Glanz erstrahlen ließ, deutlich zu spüren. "Mein Puls war in den letzten Wochen immer hoch. Ich weiß gar nicht, ob der noch höher gehen kann. Ich bin natürlich angespannt – aber im positiven Sinne", gesteht Sascha Hildmann am Tag vor dem Duell gegen Meppen. Nachdem sein Team das wichtige Abstiegs-Duell gegen den FSV Zwickau in letzter Sekunde für sich entschieden hatte, konnte Preußen Münster durch das 0:0 in Mannheim keinen Boden auf Chemnitz gut machen. 

Sieg oder Regionalliga: Preußen Münster will "niemals aufgeben"

Ob die sportliche Lage des Gegners zum Nachteil für Preußen Münster wird? Der SV Meppen kann befreit aufspielen und verfügt mit Deniz Undav über den drittbesten Torjäger (17 Treffer) der Saison. "Du darfst ihnen keine Räume bieten, musst aber selbst aktiv sein. Wir müssen einen Mittelweg für uns finden und dürfen auf keinen Fall ins offene Messer laufen", lautet Hildmanns Marschroute für das Heimspiel im leeren Preußenstadion.

Wichtig für Sascha Hildmann: Gegen den SVM kann der Trainer wieder auf Kapitän Julian Schauerte rechnen, der seine Gelbsperre gegen Waldhof Mannheim abgesessen hat. "Niemals aufgeben" lautet das Motto des Vereins. 180 Minuten bleiben Preußen Münster noch, das große Ziel zu erreichen.

Sehen Sie hier das 0:0 von Preußen Münster gegen Waldhof Mannheim nochmals in der Zusammenfassung:

Knapp 80 Kilometer östlich der Domstadt wurde indes ein Bundesliga-Aufstieg gefeiert. Bei der Sause von Arminia Bielefeld gab es dazu noch eine Breitseite gegen Preußen Münster von DSC-Spieler Fabian Klos. 

Mit Anstand verabschiedete sich Preußen Münster aus der 3. Liga. Nun warten auf den Verein wichtige Entscheidungen für die Zukunft. Der Nachfolger von Malte Metzelder wurde nun gefunden. Peter Niemeyer wird neuer Sportdirektor bei Preußen Münster.

Auch die Trainerfrage ist nun geklärt: Mit Sascha Hildmann geht Preußen Münster in die neue Saison.

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