Coronavirus-Krise

Preußen allein Zuhaus: So verbringen die Spieler ihre freie Zeit

Kein Fußball, kein Training, keine gemeinsamen Unternehmungen. Auch die Preußen halten sich derzeit an die Vorgaben bezüglich des Coronavirus. Drei Spieler zeigen, wie sie sich ihre Zeit vertreiben.

  • Der Spielbetrieb im Profifußball steht seit Wochen still.
  • Seit Sonntag gilt in Deutschland ein Kontaktverbot wegen des Coronavirus.
  • Spieler von Preußen Münster zeigen, was sie in der Isolation machen.

Münster – Für viele Menschen ist Fußball die schönste Nebensache der Welt. Doch dieser Tage verkommt des Deutschen liebstes Kind wirklich zur Nebensache. Das Coronavirus hat die Gesellschaft fest im Griff.

Seit über zwei Wochen wurde in Deutschland kein Profifußball mehr gespielt. An Großereignisse ist auch in den kommenden Wochen nicht zu denken. Am Sonntag (22. März) einigten sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel als Maßnahme gegen das Coronavirus auf ein zweiwöchiges Kontaktverbot. Dies gilt natürlich auch für die Spieler von Preußen Münster.

Spieler von Preußen Münster halten sich während Coronavirus-Krise fit

Drei Adlerträger teilten mit ihren Fans am vergangenen Wochenende ihre Eindrücke aus der selbstauferlegten Quarantäne. Ein paar Tage zuvor hatte bereits Jan Löhmannsröben von Preußen Münster seine Fähigkeiten am Klopapier unter Beweis gestellt. Wie sich Torwart Max Schulze Niehues, Lucas Cueto und Kapitän Julian Schauerte ihre Zeit ohne Fußball vertreiben, zeigten sie nun in ihren Instagram-Storys.

Der Kapitän von Preußen Münster, Julian Schauerte, hat sich in seiner eigenen Wohnung einen Trainingsbereich eingerichtet, in dem er sich physisch fit hält. Zudem verbringt der 31-Jährige, der zugibt, dass es derzeit "keine einfache Zeit für uns alle" sei, viel Zeit mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn. Langeweile gebe es bei ihm während der Coronavirus-Krise daher nicht. Der Neuzugang des SCP hofft, dass sich die Lage rund um die Epidemie bald normalisiere und appellierte zudem an alle Fans: "Haltet euch an die Regeln und bleibt zuhause."

Zum Training kann Max Schulze Niehues derzeit nicht fahren. Daher hält er sich daheim fit.

Preußen Münster: Lucas Cuetos Tipps für die Coronavirus-Zeit

Der Torwart der Adlerträger, Max Schulze Niehues, hält sich in der Coronavirus-Krise auf drei verschiedene Arten fit: Mit "Stabi-Übungen", Pauken für die Uni und Brot backen. Der 31-jährige Keeper von Preußen Münster scheint einer der wenigen zu sein, die noch eine Packung Mehl ergattern konnten.

Mit Büchern und Serien vertreibt sich indes Lucas Cueto die Zeit während der Coronavirus-Krise. Zu den drei Schmökern gehören der Thriller "Die Wahrheit über Harry Quebert", "Achtsam Morden", denn Achtsamkeit sei gerade in der jetzigen Zeit sehr wichtig, so der 23-jährige von Preußen Münster, und "Das Haupt der Welt". Zudem scheint es ihm die britische Serie "Peaky Blinders" angetan zu haben, die er seinen Followern neben "Suits" und "Modern Family" ans Herz legt.

Coronavirus: Spieler von Preußen Münster hoffen, dass es bald vorbei ist

Der Offensivspieler der Adler, der durch Trainer Sascha Hildmann einen Leistungsschub in der Rückrunde bekommen hatte, bedankte außerdem sich für die Unterstützung der Fans von Preußen Münster in den zurückliegenden Wochen. "Ihr merkt, dass wir immer alles reinhauen." Auch er richtete einen dringenden Appell an die Fans, die Richtlinien der Bundesregierung der Länder einzuhalten und hofft, dass der "Spuk" bald vorbei sei.

Ob dies wirklich so ist, lässt sich derzeit jedoch noch nicht abschätzen. Es gibt nicht wenige Experten, die es für unrealistisch halten, dass in den kommenden Monaten noch Fußball gespielt werden könne. Für Preußen Münster könnte dies vor allem wirtschaftliche Schäden nach sich bringen.

Für den Verein wird die derzeitige Krise zu einer Zerreißprobe. Jetzt hat Preußen Münster seine Fans um finanzielle Unterstützung gebeten.

Rubriklistenbild: © Sohrab Dabir/msl24.de

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