Heimspiel gegen Braunschweig

Erstes Spiel nach Stadion-Beschluss – wie reagieren die Fans?

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Wird das Preußenstadion an der Hammer Straße ausgebaut? Die CDU-Ratsfraktion setzt sich dafür ein.

Am Freitagvormittag beschlossen Stadt und Preußen Münster gemeinsam den Umbau des Stadions. Wie reagieren die Fans beim Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig?

Erstes Spiel nach Stadion-Beschluss – wie reagieren die Fans von Preußen Münster?

Update vom 26. November 2018: Drei Tage nach der historischen Vereinbarung zwischen Stadt und Verein steht für Preußen Münster das nächste Heimspiel an. Rund um die Partie gegen Eintracht Braunschweig steht die Frage im Raum, ob es Reaktionen der Fans auf die Entscheidung für den Verbleib an der Hammer Straße geben wird.

In den letzten Monaten hatte es immer wieder Spruchbänder gegeben, mit denen sich einzelne Fan-Gruppierungen gegen einen Stadionneubau außerhalb der Stadtgrenzen und für eine Zukunft der Preußen in Münster ausgesprochen hatten.  

Preußen Münsters Präsident Strässer äußert sich zum Stadionumbau

Update vom 23. November 2018 (15.10 Uhr): Nach Oberbürgermeister Markus Lewe äußert sich nun auch Preußen Präsident Strässer in einer Pressemitteilung zum Stadionumbau: „Auch wenn wir vor zwei Jahren mit dem Ziel eines Stadionneubaus angetreten sind, möchten wir als Vereinsführung die jetzt greifbare Lösung keinesfalls als Notlösung verstanden wissen."

Für den Verein biete die heutige Einigung mit der Stadt Münster erstmals die Perspektive für einen attraktiven Spielort, so Strässer. Noch im Dezember möchten die Preußen gemeinsam mit der Stadt eine Absichtserklärung unterzeichnen. 

Oberbürgermeister Lewe: Konsens zwischen Stadt und Preußen Münster

Update vom 23. November 2018 (14.00 Uhr): Münsters Oberbürgermeister äußert sich in einer Pressemitteilung erneut zur heutigen Entscheidung. Markus Lewe bezeichnet die Gelegenheit, ein Stadion für 20.000 Besucher und ein Jugendleistungszentrum zu bauen, als einmalig. Im Januar soll das gemeinsame Projektteam von Stadt und Preußen Münster die Arbeit aufnehmen - grünes Licht vom Stadtrat vorausgesetzt.

Modernisierung des Preußenstadions: Das sind die nächsten Schritte

Update vom 23. November 2018 (13.05 Uhr): Mit dem heutigen Treffen zwischen der Stadt Münster und dem SC Preußen wurden lediglich die Weichen für die Modernisierung des Preußenstadions gestellt. In der Ratssitzung am 12. Dezember soll dann im nächsten Schritt ein Ratsbeschluss erlassen werden. Erst dann kann eine Arbeitsgruppe mit den konkreten Planungen beginnen.

Unter anderem wird auch zu klären sein, wo das angedachte Nachwuchsleistungszentrum entstehen soll. Im Interview mit Westline betonte SCP-Präsident Strässer, dass im Bebauungsplan für das Areal an der Hammer Straße bislang keine Neubauten vorgesehen sind. 

Preußen Münster bleibt an der Hammer Straße - Skepsis bei den Fans

Update vom 23. November 2018 (11.10 Uhr): Die Neuigkeiten rund ums Preußenstadion machten am Vormittag natürlich schnell die Runde bei den Fans des SCP. Auf Facebook und Twitter äußerten einige Anhänger ihre Skepsis gegenüber den gemeinsamen Plänen der Stadt Münster und des SC Preußen. Insbesondere der noch ausstehende Ratsbeschluss löst bei den SCP-Fans nur verhaltende Freude aus. Zu oft wurden sie in der Vergangenheit enttäuscht. 

So soll das Preußenstadion in Zukunft nicht mehr aussehen.

Preußen Münsters Präsident Christoph Strässer: "Ein Quantensprung"

Update vom 23. November 2018 (10.40 Uhr): Auch Preußen-Präsident Christoph Strässer gibt über den Twitter-Account des Vereins ein erstes Statement ab. „Wir haben jetzt die Perspektive auf einen attraktiven Spielort. Wir werden diese Verhandlungen sehr positiv weiterführen. Es ist ein Quantensprung für den Verein.“

Preußenstadion: Münsters Oberbürgermeister Lewe spricht von "historischer Einigung"

Update vom 23. November 2018 (10.30 Uhr): Nach dem Treffen von Stadt und Verein spricht Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe von einer "historischen Einigung". Voraussetzung für die Modernisierung sei allerdings ein Ratsbeschluss, der im Dezember erlassen werden soll.

Entscheidung gefallen! Preußenstadion in Münster wird modernisiert

Update vom 23. November 2018 (9.45 Uhr): Die Stadt Münster und der SC Preußen haben sich am Freitagvormittag darauf geeinigt, dass das Preußenstadion an der Hammer Straße modernisiert wird. Zudem soll ein Nachwuchsleistungszentrum errichtet werden. Das verkündete der Verein auf Twitter. Eine ausführliche Stellungnahme folgt im Laufe des Tages.

Preußen Münster beißt sich an Löwen die Zähne aus – Die Bilder zum Spiel

preußen münster 1860 München
 © Sohrab Dabir/msl24.de
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40 Millionen Euro von der Stadt? CDU setzt sich für Ausbau an der Hammer Straße ein

Update vom 21. November 2018: Seit dem Aus für die Stadionpläne der Preußen in Bösensell meldet sich vermehrt die CDU-Ratsfraktion. In einer aktuellen Pressemitteilung spricht sich die CDU erneut für einen Ausbau den Preußenstadions in Münster aus.

Bis zu 40 Millionen Euro soll die Stadt Münster für den Ausbau des städtischen Stadions an der Hammer Straße in den nächsten Jahren bereitstellen. Davon sollen je 10 Mio. Euro in den Jahren 2019 und 2020 und weitere 20 Millionen in den folgenden Jahren investiert werden. Die konkrete Planung des Ausbaus soll im kommenden Jahr gemeinsam mit den Preußen erfolgen.

Nach dem zerplatzten Traum: Wunden lecken bei Preußen Münster

Update vom 5. November 2018: Das vergangene Wochenende sollte ein Highlight in dieser Saison werden. Der SC Preußen fieberte der Begegnung gegen 1860 München entgegen. Doch keine 20 Stunden vor dem Anpfiff platzte die Bombe: Der SCP bekommt sein geplantes Stadion in Bösensell nicht. Der Besitzer des Grundstücks unweit der A43 will den Münsteranern seine Fläche doch nicht verkaufen. Eine schriftliche Zusage gab es nie. 

Über die Gründe der Absage kann zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden. Angeblich soll der öffentliche Druck aus der Gemeinde zu hoch und die Ablehnung aus der Bevölkerung gegen ein Preußenstadion zu groß gewesen sein. Vor einigen Tagen hatte ein anonymes Flugblatt in Bösensell die Runde gemacht, das sich offen gegen eine neue Arena des Clubs aus Münster positionierte. 

Preußen Münster nach Absage aus Bösensell im Dilemma

Der SC Preußen reagierte am Freitagabend noch mit einer Stellungnahme und zeigte sich darin enttäuscht über das Ende für den geplanten Standort. "Nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit überrascht diese Begründung für das 'Aus'. Es hat zwar bezüglich der Übertragung der Grundstücke keine verbindliche Zusage gegeben, die grundsätzliche Bereitschaft hierzu war jedoch durchgehend Stand der Verhandlungen und Grundlage dafür, dass es überhaupt zu diesen Verhandlungen kommen konnte", hieß es aus Münster.

Nahe der Autobahnausfahrt an der A43 sollte das neue Preußenstadion in Bösensell entstehen.

Nach dem Schock: Preußen Münster muss neu planen

Wie geht es nun weiter für Preußen Münster? Zunächst gilt es für die Verantwortlichen, den Schock zu verdauen. Der SCP hatte in den vergangenen Monaten alles auf die Bösensell-Karte gesetzt, doch diese ist nun vom Tisch. "Wir müssen jetzt eine saubere und gründliche Analyse vornehmen“, wird SCP-Präsident Christoph Strässer von den WN zitiert. Aus der Lokalpolitik wurde dem SCP in den vergangenen Wochen immer wieder eine Hand gereicht.

So stellten CDU und Grüne in Münster den Preußen einen Ausbau des Stadions an der Hammer Straße in Aussicht. Die Christdemokraten betonten jüngst, den Verein keineswegs im Stich lassen zu wollen. Ein zweitligataugliches Stadion in der Domstadt ist nicht vom Tisch. Doch erstmal muss der Bösenseller Scherbenhaufen aufgekehrt werden.

Update 17.25 Uhr: Stellungnahme des SC Preußen Münster zur Stadiondebatte

Nachdem die Debatte um den Standort des Preußenstadions in den vergangenen Tagen aufs Neue befeuert wurde, hat sich nun auch der SC Preußen zu Wort gemeldet. Darin wird nochmals betont, dass der Rat der Stadt Münster den Plänen für einen Neubau im Münsteraner Stadtgebiet einen Riegel vorgeschoben hatte.

"Um die Zukunftsfähigkeit des SC Preußen Münster sicherzustellen, wurden deshalb Gespräche zur Errichtung eines Stadions außerhalb der Stadtgrenzen geführt", heißt es in der Pressemitteilung des Vereins. Und weiter: "Nach wie vor sehen wir darin eine große Chance mit Nutzen für die gesamte Region.“

Preußen-Präsident Christoph Strässer will offene Debatte führen

Club-Präsident Christoph Strässer betonte jedoch auch selbstkritischt, dass eine öffentliche Debatte über den Verlauf der jüngsten Debatte "vielleicht sinnvoller gewesen wäre" Und weiter: "Wir wünschen, dass wir über alle diese zum Teil noch offenen Fragen alsbald in eine öffentliche Debatte eintreten, die nicht nur die politischen Entscheider einbezieht, sondern auch die Bürgerinteressen berücksichtigt“, so Strässer.

Auch die Aussagen von CDU und Grüne aus Münster kommentierte der Verein in seinem Schreiben und zeigt sich sichtlich erfeut über das Signal aus der Politik. "Der SC Preußen hofft weiterhin auf zielführende und vertrauensvolle Gespräche mit allen Beteiligten und begrüßt die jüngst erneuerten Zusagen zum Standort Hammer Straße durch die Münsteraner Ratsmehrheit ausdrücklich."

Erstmeldung von 14 Uhr

Münster – "Ich bin sehr verärgert", sagte Sendens Bürgermeister Sebastian Täger erst kürzlich. Der Politiker monierte die fehlende Transparenz der Preußen gegenüber der Stadt bezüglich der Pläne rund um den möglichen Stadion-Umzug nach Bösensell. Dieser sei auch weiterhin nicht konkret. Es gebe keine Zusagen, beteuerte Täger erst kürzlich gegenüber der WN. Jetzt gibt es jedoch Signale aus Münster, sollte der Umzug in den Nachbarort scheitern.

Wohin zieht es Preußen Münster? CDU will Stadion an Hammer Straße erhalten und ausbauen

Die Ratsmehrheit von CDU und Grüne sprach sich jetzt für einen Verbleib in der Domstadt aus. "Die CDU-Ratsfraktion hat sich dafür ausgesprochen, dem SC Preußen Münster das Stadion an der Hammer Straße weiter zu erhalten und auszubauen, falls die Vereinspläne für den Neubau eines Stadions in Bösensell scheitern", betonte Unions-Fraktionsvorsitzender Stefan Weber in einer Pressemitteilung. 

Das Preußenstadion in Münster ist seit Jahren sanierungsbedürftig.

Nach der Verabschiedung des Bebauungsplans „Sportpark Berg Fidel“ seien die planungsrechtlichen Voraussetzungen eines zweitligatauglichen Fußballstadions in Münster mit 20.000 Zuschauern geschaffen. Daher werde die CDU in den Haushaltsplanberatungen für das kommende Jahr für weitere Investitionen in das Preußenstadion plädieren.

Preußenstadion in Münster? CDU appelliert an die Stadt

Von CDU und Grünen in Münster wird der Plan, nach Bösensell auszuweichen vielmehr als "Plan B" angesehen. Weber betonte zudem die unterschiedlichen Ansichten von Verein und Stadt Senden bezüglich der Stadionfrage. Es sei unverkennbar, dass der „Sturmlauf der SCP-Führung auf eine hohe Bösenseller Abwehrbereitschaft“ stoße und es offenbar auch unter den Preußen-Fans erheblichen Diskussionsbedarf gebe, heißt es in der Mitteilung der Partei. 

Die CDU wolle die Preußen "keinesfalls im Stich lassen", so Weber weiter. Er appellierte auch an die Stadt Münster sich nicht leichtfertig von den Plänen für ein zweitligataugliches Stadion abbringen zu lassen. „Der sportliche Erfolg von Preußen Münster liegt im Interesse der Stadt“, so der sportpolitische CDU-Sprecher Andreas Nicklas, „deshalb tun wir alles, damit der Verein auch künftig eine angemessene Spielstätte haben kann.“

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