0:0 gegen Ingolstadt

Erneut Punkte liegen gelassen: Preußen im Abstiegs-Duell gegen Chemnitz unter Zugzwang

Die Null steht derzeit bei Preußen Münster: Das zweite Spiel in Folge ist der SCP ohne Gegentreffer – jedoch auch ohne eigenes Tor. Am Dienstag steigt der Abstiegs-Kracher in Chemnitz. 

  • Preußen Münster kommt gegen den FC Ingolstadt nicht über ein 0:0 hinaus.
  • Luca Schnellbacher vergab die beste Chance der Partie.
  • Am Dienstag steht das Abstiegs-Duell in Chemnitz an.

Münster – Ob und wie lange Luca Schnellbacher in der Nacht zu Sonntag geschlafen hat, ist nicht überliefert. Albträume könnte dem Stürmer von Preußen Münster jedoch die Szene in der 60. Minute der Partie gegen den FC Ingolstadt bereitet haben.

Nach einer Ecke von Kevin Rodrigues Pires landete das Leder sechs Meter vor dem Tor vor den Füßen von Luca Schnellbacher. Der 26-Jährige hätte zum wichtigen 1:0 für Preußen Münster einnetzen können, doch er traf nur FCI-Keeper Fabijan Buntic, der den Ball klärte. "Jeder Stürmer, der so eine Chance liegen lässt, schläft danach nicht", wusste Trainer Sascha Hildmann bereits kurz nach dem 0:0 gegen die Schanzer.

Verein

Preußen Münster

Spielstätte

Preußenstadion

Trainer

Sascha Hildmann

Preußen Münster: Sascha Hildmann lobt Einsatz seiner Spieler

Doch einen Vorwurf wollte der Coach seinem Schützling nicht machen. Dafür gefiel Hildmann der Auftritt von Preußen Münster gegen den FC Ingolstadt zu sehr. Für Leidenschaft, Einsatz und Hingabe vergab der SCP-Trainer nach dem Spiel im Preußenstadion, wie so oft in den vergangenen Wochen, Bestnoten an seine Spieler. Der 48-Jährige ist sich sicher, dass sich dies in den kommenden Partien auszahlen wird. "Auf Strecke wirst du dafür belohnt werden, davon bin ich überzeugt."

Zeit zum Verschnaufen bleibt den Adlerträgern in diesen Wochen nicht. Bereits am morgigen Dienstag (16. Juni) geht es für den SCP ins nächste Spiel – und das könnte bereits überlebenswichtig sein. Beim Chemnitzer FC (Anstoß: 19 Uhr) steht für Preußen Münster ein wahres Abstiegs-Endspiel an, auch wenn nach der Partie noch fünf Begegnungen anstehen. Doch das Duell am Stadion an der Gellertstraße hat durch die Tabellenkonstellation an enormer Bedeutung gewonnen.

Preußen Münster in Chemnitz zum Siegen verdammt

Nachdem der CFC am Wochenende sein Spiel in Kaiserslautern verlor (0:2), die anderen Abstiegskonkurrenten des SCP hingegen punkteten, ist der Chemnitzer FC nun in Reichweite von Preußen Münster. Die Tabellennachbarn trennen nur zwei Punkte. Mit einem Sieg könnte die Hildmann-Elf an den Sachsen vorbeiziehen, eine Niederlage würde die Situation im Abstiegskampf hingegen verschärfen. Der SCP hat nur noch fünf Spiele, um den drohenden Abstieg abzuwenden

Für Sascha Hildmann gibt es in den verbleibenden Wochen keine Unterschiede in der Gewichtung der Partien. "Nun gibt es nur noch wichtige Spiele", betonte er nach dem Remis gegen Ingolstadt. Nach zwei Spielen ohne Sieg ist Preußen Münster am Dienstag jedoch fast schon zum Siegen verdammt.

Um jeden Ball wurde am Samstag im Preußenstadion gekämpft. Tore gab es jedoch keine.

Das Spiel gegen den Chemnitzer FC endete für Preußen Münster dramatisch. Nach dem 0:1 rückt der Abstieg näher. Auch das Spiel gegen Eintracht Braunschweig ging verloren. Seit vier Partien gelang Preußen Münster kein Tor mehr. 

Das Spiel gegen den FSV Zwickau wird für Preußen Münster zum Abstiegsendspiel. Im Heimspiel zählt für den SCP nur ein Sieg. Glücklicherweise konnte der SCP das Spiel gegen Zwickau für sich entscheiden – wenn auch in letzter Minute. 

Rubriklistenbild: © Jürgen Peperhowe/WN

Auch interessant

Kommentare