Münster empfängt Wegberg-Beeck

Der Stachel sitzt noch tief – doch die Festung Preußenstadion soll weiter halten

Bis zum Jahresende wartet auf Preußen Münster noch ein straffes Restprogramm. Vor dem nächsten Spiel am Samstag verriet der Trainer, wieso er zuletzt schlecht geschlafen hat.

Münster – Richtig gut geschlafen hat Sascha Hildmann nach der bitteren Pleite von Preußen Münster bei Fortuna Köln nicht, wie er zwei Tage später zugab. „Ich hatte eine unruhige Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, da hat mich einiges beschäftigt“, räumte der SCP-Coach ein.

Der Frust war schon direkt nach dem Köln-Spiel deutlich zu spüren – erneut ging ein Duell gegen ein Team aus der oberen Tabellenregion verloren. Dabei hatte Preußen Münster erst wenige Tage zuvor mit Fortuna Düsseldorf II erstmals solch ein Spitzenteam geschlagen. Doch nach dem einen Schritt nach vorne ging es am Mittwoch wieder zwei zurück.

VereinPreußen Münster
StadionPreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

Preußen Münster noch ungeschlagen im Preußenstadion

Auch am Tag vor dem kommenden Spiel von Preußen Münster war der Ärger über die jüngste Niederlage noch nicht verflogen. „Es hat sehr wehgetan, weil wir uns viel vorgenommen haben und Fortuna Köln uns mit wenigen Mitteln geschlagen hat“, befand Sascha Hildmann. Seine Mannschaft habe in den entscheidenden Phasen zu naiv agiert und zu wenig Selbstvertrauen an den Tag gelegt. Was den Coach angesichts der davor drei gewonnenen Partien am Stück etwas verwunderte.

Der Drittligaabsteiger scheint für die beiden oberen Plätze in der Regionalliga noch nicht bereit zu sein – doch das Spiel am Samstag (28. November) bietet die besten Rahmenbedingungen, sich das verlorene Selbstvertrauen wieder zurückzuholen. Denn der Tabellendritte empfängt den Aufsteiger FC Wegberg-Beek im Preußenstadion. Und dort ist der SCP in dieser Saison eine Macht.

Preußen Münster: Sascha Hildmann will gegen Wegberg-Beeck rotieren

Alle bisherigen sechs Partien hat Preußen Münster an der Hammer Straße in Münster gewonnen. Und nach dem enttäuschenden Spiel in Köln glaubt Sascha Hildmann, dass bereits die Anwesenheit im Preußenstadion seinen Spielern ein Stück Selbstsicherheit zurückgeben könnte. Doch Vorsicht ist geboten: Auch wenn der kommende Gegner vom Namen her unscheinbar klingt, hat er in der Liga bereits für Furore gesorgt.

Die Festung Preußenstadion soll auch gegen Wegberg-Beeck halten.

Zwar verlor der FC Wegberg-Beeck das vergangene Spiel bei der Reserve des 1. FC Köln (0:4) – davor blieb das Team aus der Mühlenstadt jedoch sieben Spiele lang ohne Niederlage und klaute unter anderem den beiden Fortuna-Teams aus Düsseldorf und Köln je einen Punkt. „Es liegt uns fern, in irgendeiner Form überheblich zu sein, da stemme ich mich sehr gegen“, hob Sascha Hildmann daher den mahnenden Zeigefinger. Änderungen in der Startelf sind am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) zu erwarten. Im dritten Spiel innerhalb einer Woche will der Trainer von Preußen Münster frische Impulse bringen. Neben Jules Schwadorf sind auch Benedikt Zahn und Justin Möbius eine Option.

Rubriklistenbild: © Jürgen Peperhowe

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