Heimspiel der Preußen

Grünes Licht von der Stadt: 990 SCP-Fans gegen Homberg zugelassen

Schritt für Schritt geht's in die richtige Richtung: Nachdem beim vergangenen Heimspiel von Preußen Münster 300 Fans ins Stadion durften, sind nun drei Mal so viele Zuschauer erlaubt.

Münster – Die zurückliegende Woche war für den deutschen Fußball wegweisend: Die Bundesländer einigen sich einstimmig darauf, dass die ersten drei Profiligen bis zu 20 Prozent ihrer Stadionkapazitäten wieder mit Fans befüllen dürfen. Für die Regionalliga, in der sich Preußen Münster seit dieser Saison befindet, wurde eine eigene Regelung festgelegt.

VereinPreußen Münster
SpielstättePreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

Preußen Münster: 990 Fans am Samstag im Stadion

Laut NRW-Verordnung könnte Preußen Münster bis zu 33 Prozent der Kapazität des Preußenstadions am kommenden Samstag (19. September) gegen den VfB Homberg mit Fans besetzen. Doch da ab einer Zuschauerzahl von 1000 die Prüfung des Hygienekonzeptes der Landesregierung obliegt, „wäre nicht mit einer kurzfristigen Freigabe zu rechnen", teilt der Verein am Donnerstag (17. September) mit.

Nun hat die Stadt Münster in diesem Fall ihren Handlungsspielraum ausgeschöpft und genehmigt den Adlerträgern gegen das Schlusslicht der Regionalliga West 990 SCP-Fans ins Stadion an der Hammer Straße zuzulassen. Da das darauffolgende Heimspiel von Preußen Münster gegen Alemannia Aachen aufgrund eines Corona-Falls abgesagt wurde, bleibt dem Verein nun bis zum Spiel gegen die Sportfreunde Lotte (10. Oktober) genügend Zeit, ein umfangreiches Hygienekonzept auf die Beine zu stellen.

Kein freier Verkauf der Tickets für Preußen Münster

Für den kommenden Samstag bedeutet dies, dass mehr als dreimal so viele Zuschauer wie noch gegen den SV Bergisch Gladbach (4:0) im Preußenstadion live dabei sein dürfen. Doch es gibt auch eine schlechte Nachricht: Tickets wird's im freien Verkauf nicht geben. Zugang zur Partie des 4. Spieltags erhalten die knapp 500 Inhaber einer Unterstützer-Dauerkarte von Preußen Münster sowie 450 Sponsoren. Die restlichen 40 Karten werden als Ehrentickets vergeben.

Es dürfen wieder mehr Fans ins Preußenstadion - jedoch mit gebührendem Abstand zueinander.

Die Besitzer der Unterstützer-Dauerkarte erhalten ihr ausdruckbares E-Ticket per E-Mail. „Dabei werden die Blockwünsche weitestgehend erfüllt, eine Garantie für einen bestimmten Platz gibt es aber nicht, da insbesondere im Tribünenbereich nur jeder dritte Sitzplatz belegt werden darf", heißt es Seitens des Vereins. Der Zutritt zum Preußenstadion in Münster wird 90 Minuten vor Anpfiff geregelt. Beim Einnehmen der Plätze ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen – zudem herrscht im Stadion von Preußen Münster Alkoholverbot.

Rubriklistenbild: © Sohrab Dabir/msl24.de

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