#06Fragen

Interview mit Benjamin Schwarz: "Das ist eine sensationelle Trophäe"

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Kommt er nach seiner Verletzung wieder zurück? Darauf hofft Benjamin Schwarz.

Keine leichte Zeit hat er hinter sich: Benjamin Schwarz musste in der Vergangenheit viele Rückschläge hinnehmen. Im Interview berichtet der 32-Jährige von seiner Leidenszeit und was ihm das "Kacktor des Monats" bedeutet.

Münster – Nur fünf Ligaspiele hat Benjamin Schwarz seit der Saison 2017/2018 absolviert. Verletzungen warfen den Defensivmann von Preußen Münster immer wieder zurück. Jetzt hofft Preußens Nummer 23 wieder, an den Kader heranzurücken. In unsrer Interview-Reihe #06Fragen stand uns der 32-Jährige Rede und Antwort.

Benjamin, hinter dir liegt eine lange Leidenszeit. Wie war es für dich, den Jungs beim kicken zusehen zu müssen und selber nicht eingreifen zu können?

Benjamin Schwarz: Das ist natürlich keine einfache Situation, wenn man nicht eingreifen kann. Man will helfen, ist aber nicht in der Verfassung und tut alles dafür, wieder dabei zu sein.

Im Testspiel gegen Mönchengladbach hast du das erste Mal seit langer Zeit wieder gespielt. Wie hast du dich gefühlt?

Schwarz: Ich musste mich erst mal wieder reinfinden. Es hat sich aber gut angefühlt. Bis auf das Eigentor ging es auch einigermaßen.

Wann sehen wir dich denn wieder in der dritten Liga auf dem Platz?

Schwarz: Das kann ich nicht sagen. Ich trainiere wieder ganz normal mit, den Rest wird man sehen. Am Ende liegt die Entscheidung beim Trainer.

Benjamin Schwarz hofft, dass Trainer Antwerpen nach dessen Verletzung wieder auf ihn setzt.

Das Spiel gegen die Borussia war ja auch noch wegen einer anderen Sache in den Schlagzeilen. Du wurdest für dein Eigentor für Zeiglers „Kacktor des Monats“ nominiert. Wie viel würde dir diese wichtige Auszeichnung bedeuten?

Schwarz: Naja, das ist eine sensationelle Trophäe, die jeder mal gewinnen will. Nach dem Ding war mir relativ schnell klar, dass ich große Chancen habe, das auch zu gewinnen. Jetzt nehme ich die „Auszeichnung“ mit.

Du bist jetzt 32 Jahre alt: Zuletzt hörte man, dass dein Weg nach der Saison zurück nach München führen könnte. Gibt es schon konkrete Pläne?

Schwarz: Nein. Ich bin noch ganz offen, mache mir aber natürlich meine Gedanken. Wenn es soweit ist, werde ich es verkünden.

Im Sommer 2015 hast du deine Heimatstadt München erstmals verlassen und bist zum SCP gewechselt. Wie heimisch fühlst du dich hier nach mittlerweile dreieinhalb Jahren in Münster?

Schwarz: Ich habe hier sehr viele Freunde gefunden, auch außerhalb des Sports, ich fühle mich sehr heimisch, es ist eine schöne Stadt. Die Zeit hier möchte ich nicht missen.

Bis 2012 kickte Benjamin Schwarz bei 1860 München.

Vor einigen Wochen sprachen wir mit Jannik Borgmann. Im Interview erzählte uns Preußens Youngstar unter anderem, wieso er soziale Medien ungern nutzt.

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