Präsident will in zweite Amtszeit gehen

"Habe stets Verantwortung übernommen": Strässer kandidiert erneut beim SCP

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Preußen Münster wird wohl auch zukünftig Christoph Strässer als Vereinspräsidenten haben.

Seine Zukunft bei Preußen Münster stand noch in den Sternen, jetzt hat er sich jedoch entschieden: Christoph Strässer wird erneut für das Amt des Vereinspräsidenten kandidieren. Seine Ziele beim Klub sieht er noch nicht erreicht.

  • Christoph Strässer will erneut als Vereinspräsident kandidieren
  • Seit 2016 hat er das Amt bei Preußen Münster inne
  • Zweite Amtszeit stark mit Realisierung des Stadion-Projektes verknüpft

Münster – Die erste Amtszeit von Christoph Strässer als Präsident bei Preußen Münster endete turnusgemäß am 13. Oktober. Seitdem führt er den Verein kommissarisch. Die Zukunft des wichtigen Postens war bis heute noch unklar – jetzt ist sie fürs Erste geklärt.

Wie der Verein bekannt gab, wird der 70-Jährige für eine weitere Amtszeit kandidieren. Darüber informierte der SPD-Politiker die Präsidiumskollegen sowie Vertreter des Aufsichtsrates der Adlerträger am gestrigen Donnerstag (21. November). Mit diesem Schritt will Christoph Strässer, der bereits erste Investoren für Preußen Münster gewinnen konnte, ein "deutlichen Zeichen der Geschlossenheit und Überzeugung für den eingeschlagenen Weg" setzen, heißt es in der Vereinsmitteilung.

Preußen Münster: Strässer sieht Ziele noch nicht erfüllt

"Ich habe in meinem bisherigen Leben und in meiner beruflichen Laufbahn stets Verantwortung übernommen, verbunden mit der Haltung, Ziele zu definieren. Das gilt auch für das Engagement beim SC Preußen Münster. Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass die bei Übernahme des Mandates vorgestellten Zielsetzungen noch nicht erfüllt, aber realistisch und erreichbar sind", lautet Strässers Statement zu einem Entschluss im Wortlaut.

Diese Ziele seien insbesondere an das Stadion-Projekt geknüpft. Im vergangenen Februar unterzeichnete Christoph Strässer gemeinsam mit OB Markus Lewe eine Vereinbarung, die eine Zusammenarbeit zwischen der Stadt und Preußen Münster für ein neues Stadion verankert.

Strässer: "Eingeschlagener Weg für Preußen Münster alternativlos"

Der Aufbau eines neuen Preußenstadions ist eng verknüpft mit dem Amt des Vereinspräsidenten, das Strässer seit 2016 innehat. Nachdem die Pläne für eine mögliche Spielstätte in Bösensell gescheitert waren, soll eine neue Arena an der Hammer Straße errichtet werden. Um dies zu verwirklichen, wird die Stadt den Verein Preußen Münster auch in Zukunft finanziell unterstützen. Der eingeschlagene Weg seit seiner ersten Amtszeit sei für Strässer "unumkehrbar und für den Fortbestand des SC Preußen Münster alternativlos."

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