Preußen Münster in der Krise

Metzelder spricht Machtwort: Hübscher darf bleiben – vorerst

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Darf gegen Waldhof Mannheim weiter an der Seitenlinie stehen: Preußen-Trainer Sven Hübscher.

Preußen Münsters Trainer steht im Fokus: Das liegt hauptsächlich an der miserablen Bilanz, die Sven Hübscher in dieser Saison vorweist. Sportdirektor Malte Metzelder stärkte dem Coach jetzt den Rücken.

  • Preußen Münster setzt weiter auf Sven Hübscher
  • Sportdirektor Malte Meztelder stellt sich hinter den Trainer
  • Fans kritisieren Entscheidung

Münster – Viel wurde spekuliert, ob das desolate 2:4 beim FSV Zwickau das letzte Spiel war, das Sven Hübscher als Trainer von Preußen Münster an der Seitenlinie verfolgt hat. Zwölf Partien haben die Adler in der Liga in Folge nicht gewonnen.

Die Fans forderten nach der Pleitenserie die Entlassung des Trainers, der im Sommer von Werder Bremen II zum SCP kam. Nach einem guten Start in die Saison folgte der totale Absturz in der 3. Liga. Unter Hübscher wurde Preußen Münster mittlerweile zu einem heißen Abstiegskandidat. Die Fans hatten sich mittlerweile vom Übungsleiter abgewendet – doch jetzt fiel die Entscheidung für den 40-Jährigen.

Preußen Münster geht mit Hübscher ins Mannheim-Spiel

Wie Sportdirektor Malte Metzelder am Montag (25. November) bekanntgab, werde es keine Trainerdiskussion vor dem wichtigen Heimspiel von Preußen Münster gegen Waldhof Mannheim am kommenden Samstag (30. November) geben. "In dieser Situation braucht die Mannschaft um Trainer Sven Hübscher Klarheit und die bestmögliche Vorbereitung. Und die beginnt hier und jetzt", stellte er klar.

Sven Hübscher darf also weitermachen – vorerst. Eine weitere Niederlage gegen Mannheim würde die fürs erste stillgelegte Trainerdiskussion jedoch wieder entfachen. Bei einer erneuten Pleite wird es Metzelder vermutlich schwer fallen, für Ruhe zu sorgen. Bereits nach dem 10. Spieltag schlugen Trainer und Spieler von Preußen Münster Alarm. Die Fans können daher die Entscheidung des Sportdirektors kaum verstehen.

Preußen Münster: Weitere Nachfolger von Hübscher gehandelt

"Metzelder und Hübscher gehen in die Annalen ein als die Totengräber des Fußballs in Münster", lautet einer der emotionalen Kommentare unter dem Facebook-Post von Preußen Münster. "Es tut mir leid, aber die Hände in der jetzigen Situation weiter in den Schoß zu legen, ist grob fahrlässig", findet ein anderer Anhänger. 

Neben möglichen Nachfolgern wie Christian Flüthmann und Maik Walpurgis bringt die Bild mittlerweile auch den ehemaligen Coach von Werder Bremen, Alexander Nouri, ins Spiel. Dieser war zuletzt bei Preußen Münsters Ligakonkurrent FC Ingolstadt tätig. Auch Ex-Lotte-Coach Nils Drube sowie Arne Barez von der U19 der Adlerträger werden gehandelt.

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