Preußen Münster

Metzelder-Nachfolger gefunden: Niemeyer vor schweren Aufgaben

Peter Niemeyer, Sportdirektor von Preußen Münster
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Peter Niemeyer soll als sportlicher Leiter den SCP wieder in die 3. Liga führen.

Auf ihn wartet eine Herkulesaufgabe: Peter Niemeyer wird neuer sportlicher Leiter bei Preußen Münster. Auch in einer anderen wichtigen Personalie soll bald Vollzug vermeldet werden.

  • Zwei Wochen nach dem Abgang von Malte Metzelder präsentiert Preußen Münster dessen Nachfolger.
  • Peter Niemeyer wird neuer Sportdirektor beim Regionalligisten.
  • Auf ihn wartet eine anspruchsvolle Aufgabe.

Münster – Da ist sie nun, die neue Personalie, auf die nicht nur die Fans von Preußen Münster in den vergangenen 14 Tagen gewartet haben. Peter Niemeyer wird neuer Sportdirektor beim SCP und tritt damit seine erste Stelle als sportlicher Leiter eines Vereins an.

VereinPreußen Münster
SpielstättePreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

Peter Niemeyer wechselt mit „100 Prozent Leidenschaft" zu Preußen Münster

Viel Risiko geht der Regionalligist mit der neuen Personalie demnach ein, nachdem Malte Metzelder bereits bei seiner ersten Station als Sportdirektor bei Preußen Münster gescheitert war. „Wir haben schon sehr früh zueinandergefunden und auf Anhieb auf einer sehr guten Basis miteinander gesprochen. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir nun Vollzug vermelden können“, kommentierte Bernd Niewöhner, kaufmännischer Geschäftsführer der Adlerträger, die Verpflichtung. Dem ehemaligen Bundesligaprofi soll die nötige Zeit gegeben werden, „die jetzt notwendigen Entwicklungen voranzutreiben". 

Der neue starke Mann bei Preußen Münster geht die Aufgabe mit „100 Prozent Leidenschaft und Engagement“ an, wie Peter Niemeyer es formuliert, der um die knifflige Situation bei seinem neuen Arbeitgeber weiß. „Ich weiß auch, dass diese Aufgabe nicht einfach wird. Wir können diese Herausforderungen aber gemeinsam meistern“, ist sich der 36-Jährige sicher.

Peter Niemeyer (r.) feiert gemeinsam mit Per Mertesacker den DFB-Pokal-Sieg von Werder Bremen 2009 auf dem Bremer Rathausbalkon.

Peter Niemeyer soll Preußen Münster in die 3. Liga führen

Zuletzt war Niemeyer, der in der Bundesliga für Werder Bremen, Hertha BSC und den SV Darmstadt spielte und mit dem SVW 2009 den DFB-Pokal gewann, beim niederländischen FC Twente tätig. Dort beendete er 2018 seine Karriere als Profi und arbeitete fortan als Co-Trainer sowie Jugendkoordinator der Nachwuchsakademie des Vereins. Nach dem bitteren Abstieg von Preußen Münster aus der 3. Liga geht's nun an die Arbeit für den gebürtigen Westfalen.

Lediglich sechs Spieler haben einen gültigen Vertrag für die Regionalliga. Mit wenig Geld muss Peter Niemeyer, der einen Vertrag bis 2023 erhält, einen Kader zusammenstellen, der für den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga geeignet ist. Wer in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen wird, scheint auch klar zu sein: Preußen Münster und Sascha Hildmann sind sich über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit einig. In dieser Woche soll Vollzug vermeldet werden.

Auch die Trainerfrage ist nun geklärt: Mit Sascha Hildmann geht Preußen Münster in die neue Saison. Nun steht auch der Spielplan für die neue Saison fest: Preußen Münster startet in der Regionalliga beim SV Rödinghausen.

Neben Ole Kittner und Fridolin Wagner verlässt auch der dritte Spieler den Verein: Luca Schnellbacher wechselt von Preußen Münster zum SV Elversberg.

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