Preußen gegen Essen

Dieses Mal will Sascha Hildmann lachen: Münster vor dem Kracher gegen RWE

Die Motivation koennte bei Sascha Hildmann vor der entscheidenden Phase der Saison nicht höher sein.
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Freut sich ganz besonders auf das Duell gegen Essen: SCP-Trainer Sascha Hildmann

SCP gegen RWE, Münster gegen Essen – am Samstag steigt das Spitzenspiel der Regionalliga. Für einen wird die Partie im Preußenstadion eine ganz besondere.

Münster – Die Vorfreude auf den kommenden Samstag (13. März) war bei Preußen Münster schon seit Wochen zu spüren. Unter dem Motto „Heimwärtsspiel“ konnten sich die SCP-Anhänger Fanpakete mit diversen Utensilien kaufen, die eigens für das West-Duell gegen Rot-Weiß Essen kreiert wurden.

Derbys gegen Arminia Bielefeld* und den VfL Osnabrück wird es an der Hammer Straße auf absehbare Zeit nicht mehr geben – doch in den vergangenen Jahrzehnten hat sich zwischen Preußen Münster und Rot-Weiß Essen ebenfalls eine große sportliche Rivalität entwickelt. Für die Partie im Preußenstadion hätte sich SCP-Trainer Sascha Hildmann ein „actionreicheres Drumherum gewünscht“. Doch der West-Schlager muss in diesem Jahr ohne Fans auskommen.

VereinPreußen Münster
TrainerSascha Hildmann
StadionPreußenstadion

Preußen Münster sinnt auf Revanche gegen Rot-Weiß Essen

Der Stachel saß nach dem Hinspiel tief. 0:1 unterlag Preußen Münster im Oktober RWE. „Die freuen sich jetzt sehr. Aber ich freue mich schon jetzt auf das Rückspiel. Mal gucken, wer da lacht“, hatte Sascha Hildmann nach der ersten Saisonniederlage des SCP damals angekündigt. „Das kann morgen interessant werden“, sagte der Trainer nun voller Vorfreude auf die Partie (Anstoß: 14 Uhr). Interessant könnte es vor allem auch tabellarisch werden.

Mit einem Sieg gegen Rot-Weiß Essen würde Preußen Münster auf vier Punkte an den Tabellenzweiten heranrücken und eventuell noch einmal für Spannung in der Spitze sorgen. „Im Moment denke ich nur an das Spiel morgen. Aber klar, das Duell morgen ist ein Gradmesser. Wir wollen uns beweisen und zeigen“, fordert Sascha Hildmann von seinen Spielern jedoch lediglich den Blick auf Samstag. Auf Seiten der Gäste wird das Duell vor allem für einen Spieler ein besonderes.

Dennis Grote freut sich auf das Duell gegen Preußen Münster

Dennis Grote ist nicht nur im Münsterland aufgewachsen, sondern spielte auch von 2012 bis 2014 für den SCP. Die Verbindung zu seinem alten Verein ist bis heute nicht abgerissen. Zu Torwart Max Schulze Niehues und Simon Scherder hält der 34-Jährige noch immer Kontakt. Mit Sportdirektor Peter Niemeyer ist er gut befreundet. „Spiele gegen Münster sind immer besonders“, sagt er im Vorfeld gegenüber Reviersport.

In dieser Saison gehört der Mittelfeldspieler zu den Eckpfeilern der RWE-Truppe. Auch Sascha Hildmann weiß um dessen Stärken. „Dennis Grote ist das Herz und die Seele von Essen. Er baut das Spiel immer wieder von hinten auf, spielt super Bälle. Ihn müssen wir in seinem Spiel einschränken.“ Ein weiteres Problem bringt der Gast in Form von Simon Engelmann mit an die Hammer Straße. Der Stürmer ist mit 20 Treffern bester Torschütze der Regionalliga West. Beim vergangenen Aufeinandertreffen sorgte er für das Siegtor gegen den SCP. Das soll sich am Samstag möglichst nicht wiederholen. (*owl24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

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