Preußen zu Gast in Oberhausen

„Wie viele sollen wir noch haben?“ Sascha Hildmann hofft bei RWO auf mehr Kaltschnäuzigkeit

Preußen Münster im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach II.
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Sascha Hildmann hofft auf Stürmer Joel Grodowski in Oberhausen.

Drei Spiele stehen für Preußen Münster bis Weihnachten noch an. Vor dem Duell bei Rot-Weiß Oberhausen bangt der Trainer um seinen Stürmer.

Münster – Oberhausen, Aachen, Schalke: es sind klangvolle Namen, die in den kommenden drei Partien auf Preußen Münster warten. Den Anfang der letzten Englischen Woche des Jahres macht das Auswärtsspiel am Sonntag (13. Dezember) bei RWO. Da die Partie einen Tag später als gewöhnlich angepfiffen wird, gab Trainer Sascha Hildmann seinen Spielern am Freitag (11. Dezember) eine letzte Verschnaufpause vor der bevorstehenden Belastung.

„Heute haben die Jungs nochmal einen Tag frei. Sie sollen Luft holen, um den nötigen Schwung für die letzten drei Spiele zu haben“, sagte Sascha Hildmann am Freitag. Die Luft werden seine Schützlinge auch brauchen, um aus der derzeitigen sportlichen Minikrise zu kommen. Nur einen Punkt holte der SCP in den vergangenen drei Partien. Zuletzt musste sich Preußen Münster der Gladbacher Reserve geschlagen geben.

VereinPreußen Münster
StadionPreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

Preußen Münster bei RW Oberhausen: Beide Teams hinter eigenen Ansprüchen

Beim 1:2 gegen die Fohlen im Preußenstadion bemängelte der Coach von Preußen Münster einmal mehr die mangelhafte Chancenverwertung vor dem Tor. „Wir hatten sieben Großchancen. Wie viele sollen wir noch haben? Da müssen wir weiter dran arbeiten, aber die Jungs machen das ja nicht mit Absicht“, so Sascha Hildmann. Spielerisch konnte er seinem Team jedoch keinen Vorwurf machen. „Viel besser kannst du es in Halbzeit zwei nicht spielen, auch wenn es sich im Spiel selbst nicht so angefühlt hat“, lobte der Trainer den Auftritt seiner Elf.

Am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) trifft der SCP auf ein Team, das in dieser Saison ebenfalls noch den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt – wohl noch um einiges mehr als Preußen Münster. Lediglich Tabellenplatz 13 steht nach 17 Spielen für das Team von Interimstrainer Mike Terranova zu Buche. In den vergangenen vier Partien war zumindest wieder ein klarer Aufwärtstrend bei Rot-Weiß Oberhausen erkennbar (sieben Punkte aus vier Spielen).

Preußen Münster in Oberhausen ohne Joel Grodowski?

„Oberhausen ist sehr, sehr unbequem. Uns erwartet ein schwerer Kampf gegen einen aggressiven Gegner“, lautete die für einen Trainer übliche Warnung vor dem Duell gegen den Revierclub. Bangen muss Sascha Hildmann vor dem Regionalligaspiel um Stürmer Joel Grodowski. Dieser zog sich beim Zweikampf im Training eine Hüftprellung zu. „Da wissen wir erst morgen mehr“, so der Coach von Preußen Münster.

Preußen Münster kam zuletzt etwas ins Straucheln.

Dagegen kann der 48-Jährige wieder auf Marcel Hoffmeier und Joshua Holtby zurückgreifen. Auf sein Startelfdebüt für Preußen Münster kann hingegen Innenverteidiger Roshon van Eijma hoffen. „Wir werden ihn reinwerfen und mal laufen lassen. Er hat sehr gut trainiert, jetzt wollen wir ihn unter Wettkampfbedingungen sehen“, sagte Sascha Hildmann über den 22-jährigen Neuzugang von Roda Kerkrade.

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