4:1 am 8. Spieltag

Aufgalopp für das Hinrunden-Highlight: SCP schießt Lotte aus dem Stadion

Es war ein perfekter Nachmittag für Preußen Münster: Mit 4:1 wurden die Sportfreunde Lotte bezwungen. Der Blick wurde nach dem Spiel bereits nach vorne gerichtet.

Münster – Dass SCP-Trainer Sascha Hildmann kurz nach Abpfiff den kommenden Gegner von sich aus angesprochen hatte, sagt viel über die Wichtigkeit der Partie aus, die Preußen Münster am 9. Spieltag bevorsteht. Doch während der 90 Minuten im Preußenstadion schien der Regionalligist nur den Gegner aus Lotte im Kopf zu haben.

VereinPreußen Münster
StadionPreußenstadion
Nächster GegnerRot-Weiß Essen

4:1 gegen Lotte: Preußen Münster zeigt seine Stärke

Sehr konzentriert und zielgerichtet sicherten sich die Adler den dritten Heimsieg der Saison. Nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Spieltag war es Trainer und Mannschaft wichtig, die im Rheinland begangenen Fehler abzustellen. Das ist Preußen Münster geglückt. „Jeder ist für jeden gelaufen. Wir haben heute die Basis des Fußballs angewandt“, analysierte Joshua Holtby, der sich beim 4:1 gegen die Sportfreunde mit einem Tor und einem Assist viele Freunde in der Domstadt gemacht hat, die Begegnung.

„Kratzen, beißen, spucken“ sei das Motto des SCP an diesem Tag gewesen, so Holtby. Der Sieg gegen den westfälischen Nachbarn erhielt das Prädikat „hochverdient“. Das fand auch Sascha Hildmann: „In der 2. Halbzeit haben wir das schon sehr gut runtergespielt und haben uns mit den Toren belohnt.“ Auch die Trainerin des Gegners musste die Überlegenheit von Preußen Münster neidlos anerkennen. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, aber Münster hat die Qualität, das ausnutzen zu können. Hier war nichts zu holen“, lautete das Fazit von Imke Wübbenhorst nach dem Spiel.

Neuzugang Benedikt Zahn traf gleich in seinem ersten Spiel für Preußen Münster.

Nach Sieg über Lotte: Preußen Münster ist heiß auf Essen

Besonders freute sich Hildmann auch über den Treffer von Benedikt Zahn. Der Neuzugang von Preußen Münster setzte in der 70. Minute den Schlusspunkt in der einseitigen Begegnung und feierte ein gelungenes Debüt für die Adlerträger. „Mit Zahn in der Offensive sind wir jetzt noch flexibler. Mit ihm und Atilgan können wir Grodowski auch auf die Außenbahn stellen, wo er seine Schnelligkeit besser ausspielen kann“, blickt der Coach zuversichtlich in die kommenden Wochen.

Die nahe Zukunft hält für den SCP zunächst ein echtes Highlight parat. „Wir sind jetzt alle heiß auf Samstag“, gab Sascha Hildmann zu. Dort erwartet Preußen Münster im West-Schlager den Traditionsclub Rot-Weiß Essen im Topspiel der Regionalliga. Die Leistung von Samstag gibt dem Drittliga-Absteiger einiges an Zuversicht.

Rubriklistenbild: © Jürgen Peperhowe/WN

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