Zweiter Sieg in Folge

Preußen zittern sich zum Sieg: 2:1 in Straelen – Heimspiel gegen Aachen abgesagt

Zweiter Sieg im dritten Spiel: Der Start in die Regionalliga ist Preußen Münster gelungen. Gegen den SV Straelen mussten die Adlerträger am Ende jedoch gehörig zittern.

Straelen/Münster – Dieses Szenario gab es im Fußball schon etliche Male: Das zurückliegende Team gerät im Laufe des Spiels in Unterzahl, dreht dann noch einmal richtig auf und bringt den Gegner zum Schluss in Bedrängnis. Genau dies ist Preußen Münster am Mittwoch (16. September) beim SV Straelen passiert.

Der Absteiger aus der Domstadt legte im Flutlichtspiel am Niederrhein direkt gut los. Nach einem Foul an Linksverteidiger Niklas Heidmann zeigte der Schiedsrichter dann nach 21 Minuten auf den Elfmeterpunkt. Joel Grodowski scheiterte zwar am Straelener Schlussmann, doch Kapitän Julian Schauerte war danach zur Stelle und staubte trocken zur Führung für Preußen Münster ab.

VereinPreußen Münster
StadionPreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

Preußen Münster: Touray trifft per Fallrückzieher

Was für's Auge gab es dann neun Minuten später. Ousman Touray besorgte durch einen artistischen Fallrückzieher die 2:0-Führung für Preußen Münster. "Ich fand die erste Halbzeit von uns sehr ansprechend. Wir müssen aber das eine oder andere Tor mehr schießen", resümierte Trainer Sascha Hildmann den ersten Durchgang seiner Mannschaft.

Nach dem Seitenwechsel gab‘s dann den "Klassiker", wie es der Trainer nach dem Abpfiff formulierte. Nach einem harten Tackling wurde Straelens Fabio-Daniel Simoes Ribeiro vom Unparteiischen vom Platz geschickt. Von dem Moment an wendete sich das Blatt und Preußen Münster begann zu schwimmen. „Du denkst, es geht von alleine. Aber genau das passiert nämlich nicht“, so der Coach. Und er sollte Recht behalten.

Julian Schauerte sorgte für den Führungstreffer der Preußen gegen den SV Straelen.

Coronavirus-Fall: Preußen Münster gegen Alemannia Aachen abgesagt

Die Adlerträger ließen sich in er eigenen Hälfte einschnüren und bekamen ihr eigenes Spiel nicht mehr durchgesetzt. Die Folge: Kaito Mizuta traf nach 70 Minuten für den Gastgeber zum 2:1 und der SCP musste noch einmal gehörig zittern. „Da kriegst du graue Haare. Ich hoffe, dass das nicht so oft vorkommt“, betonte Sascha Hildmann nach der Partie. Doch die Geschichte endete glimpflich und mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel für Preußen Münster. „Ist doch geil", kommentierte der Coach die Lage seines Teams trocken.

Bereits in zwei Tagen geht es für den SCP weiter. Am Samstag (19. September) trifft die Hildmann-Elf auf den VfB Homberg. Nach der neuen Corona-Verordnung hofft Preußen Münster, über 1000 Fans zu der Partie zulassen zu können. Derweil wurde jedoch das darauffolgende Heimspiel gegen Alemannia Aachen abgesagt. Grund ist ein positiver Coronavirus-Fall in der Mannschaft der Aachener. Daraufhin mussten mindestens acht weitere Personen aus dem engsten Mannschaftskreis in Quarantäne geschickt werden. Wann die Partie nachgeholt wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Rubriklistenbild: © Jürgen Peperhowe/WN

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