40 Millionen Euro für Modernisierung

Jetzt ist es fix: Zukunft des neuen Preußenstadions ist besiegelt

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Am 1. Februar wurde die Zukunft des neuen Preußenstadions offiziell besiegelt.

Bald wird es offiziell gemacht: Das Preußenstadion bleibt in Münster. Am 1. Februar unterzeichnen Verein und Stadt eine verbindliche Vereinbarung. Das Stadion-Projekt soll schnellstmöglich realisiert werden.

Jetzt ist es fix: Vereinbarung für neues Preußenstadion ist unterschrieben

Update: 1. Februar, 15.50 Uhr. Der 1. Februar 2019 könnte aus zweifacher Hinsicht ein historischer Tag für Preußen Münster werden. Am Abend steigt das Traditionsduell gegen den 1. FC Kaiserslautern im Preußenstadion. Wenige Stunden zuvor wurde der Weg für die Erneuerung der Spielstätte des SCP geebnet.

Vertreter des Vereins sowie die Stadt Münster unterzeichneten am Freitag die verbindliche Absichtserklärung zur Sanierung und zum Ausbau des Preußenstadions. Die Stadt wird in den kommenden Jahren 40 Millionen Euro für eine moderne Spielstätte für 20.000 Zuschauer zur Verfügung stellen. 

Auch ein neues Nachwuchsleistungszentrum ist geplant. Die von Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und Preußens Präsident Christoph Strässer unterzeichnete Erklärung regelt genau, in welchen Schritten und mit welchen Organisationsstrukturen die Planung umgesetzt wird. 

Münsters OB Markus Lewe und SCP-Präsident Christoph Strässer unterzeichneten am Freitag die Absichtserklärung.

Auf die finanzielle Unterstützung kann der SCP weiter hoffen: Von der Stadt soll Preußen Münster im kommenden Jahr 900.000 Euro erhalten. Sven Hübscher, der Preußen Münster seit mehreren Monaten trainiert, könnte jetzt vor dem Aus stehen: Nach mehreren vernichtenden Niederlagen steht der Coach hart in der Kritik. 

Preußenstadion in Münster: SCP und Stadt unterzeichnen Vereinbarung

Erstmeldung: 18. Januar, 14.38 Uhr. Münster – Was vor einigen Monaten noch wie ein frommer Wunsch klang, wird demnächst schon offiziell besiegelt: Der Standort Münster für ein neues und saniertes Preußenstadion. Am 1. Februar soll die Sache in trockene Tücher kommen.

An diesem Tag wollen der SC Preußen und die Stadt Münster im Stadion an der Hammer Straße eine verbindliche Absichtserklärung unterzeichnen, die die Sanierung und Erweiterung der Spielstätte des SCP sicherstellt. Das vereinbarten Club-Präsident Christoph Strässer und Oberbürgermeister Markus Lewe am Freitag (18. Januar).

Neues Nachwuchsleistungszentrum für Preußen Münster

Dies wurde in einer einer "Vorstandskonferenz" besprochen, die in Zukunft regelmäßig tagen soll, um das Stadion-Projekt in Münster zu steuern. In dem Gespräch wurde auch das Vorhaben "Sportpark Berg Fidel" besprochen. Ziel ist es unter anderem, ein Nachwuchsleistungszentrum an der Spielstätte der Preußen zu installieren.

Dieser Anblick im Preußenstadion wird vermutlich bald der Vergangenheit angehören.

Preußen Münster will "hochklassigen Fußball" bieten

"Gemeinsames Ziel von Verein und Stadt ist es, eine moderne Spielstätte für hochklassigen Fußball zu schaffen", kommentierten OB Lewe und Preußen-Präsident Strässer die gemeinsame Ausrichtung. Viel Zeit lassen wollen sich die Beteiligten nicht. Das neue Stadion in Münster soll so schnell wie möglich in die Realität umgesetzt werden. Dafür spricht auch der frühe Termin für die Vertragsunterzeichnung am 1. Februar.

Das vergangene Jahr war nicht nur aufgrund der Stadionfrage ein ereignisreiches bei Preußen Münster. Die zurückliegende Hinrunde hatte auch sportlich einige Höhepunkte zu bieten. Nach nur einem Jahr ist der Trikotsponsor von Preußen Münster wieder abgesprungen. Die Adler suchen nun nach einem Nachfolger. 

Sven Hübscher, der ab der neuen Saison die Preußen trainiert, bringt Verstärkung aus Bremen mit: Fridolin Wagner wurde verpflichtet. 

Ein anderer SCP-Kicker bekam neulich ein großes Lob ausgesprochen: Friedhelm Funkel bezeichnete Preußen Münsters Julian Schauerte als "tollen Menschen". Diese Spendenaktion ist für den SC Preußen Münster eine echte Herzensangelegenheit: Der kleine Linus (1) hat eine schwere Krankheit – der Verein beteiligt sich nun an der Aktion seines Vaters. 

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