Auswärtsspiel beim Wuppertaler SV

Wiedersehen mit alten Bekannten: SCP hat den vierten Saisonsieg im Visier

Julian Schauerte, Kapitän von Preußen Münster, im Zweikampf mit Pascale Talarski vom VfB Homberg.
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Preußen Münster ist mit Kapitän Julian Schauerte in der Regionalliga derzeit voll auf Kurs.

Keine Zeit zum Ausruhen: Preußen Münster muss wenige Tage nach dem 2:1 gegen Homberg erneut ran. Trainer Sascha Hildmann hat in Wuppertal wieder zwei Spieler mehr zur Verfügung.

Münster – 42 Spieltage sieht die diesjährige Regionalliga-Saison vor. Daher ist der Spielplan eng getaktet. Zeit zum Verschnaufen gibt es für Preußen Münster erst nach dem Auswärtsspiel am heutigen Mittwoch (23. September) gegen den Wuppertaler SV.

VereinPreußen Münster
StadionPreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

4. Sieg im Visier: Preußen Münster trifft beim WSV auf alte Bekannte

Die vergangenen drei Partien hat die Elf von Trainer Sascha Hildmann zuletzt gewonnen. Den dritten Sieg in Folge feierte Preußen Münster beim 2:1 gegen den VfB Homberg. Der Start in die Regionalliga ist für den Absteiger durchaus geglückt. Sehr zur Freude des Coaches. „Hätte uns das vorher jemand gesagt, hätten wir das ja alle unterschrieben", kommentiert Hildmann vor dem Spiel beim WSV die bisherige Ausbeute von zehn Punkten nach vier Spielen.

Für zwei Akteure der Gastgeber wird die Partie vermutlich eine besondere: Kevin Rodrigues Pires und Marco Königs standen in der vergangenen Saison für den SCP auf dem Platz und wechselten zur neuen Saison ins Bergische Land. Der Sportdirektor des Wuppertaler SV ist ebenfalls ein alter Bekannter: Stephan Küsters trug acht Jahre lang das Trikot von Preußen Münster und absolvierte 206 Regionalliga-Spiele für die Adler.

Kevin Rodrigues Pires spielte in der vergangenen Saison noch für den SCP.

Preußen Münster: Gegner aus Wuppertal unter Druck

Freundschaftsdienste will Sascha Hildmann im Stadion am Zoo (Anstoß: 19.30 Uhr) keine erteilen. Vielmehr erhofft sich der Coach von Preußen Münster eine bessere Abschlussstärke vorm gegnerischen Tor als noch zuletzt. „Wir hatten in fast allen Spielen genug Chancen und müssen zwingend daran arbeiten, diese besser zu nutzen. Dann geht so ein Spiel wie gegen Homberg auch mal 4:1 oder 5:1 aus. Wir müssen uns in diesen Situationen selbst belohnen und damit auch die Spannung aus so einer Partie nehmen“, forderte er vor dem WSV-Spiel, das vor 999 Zuschauern stattfinden wird.

Die gute Nachricht vor dem Spiel: Dennis Daube und Jules Schwadorf sind nach ihren Verletzungen wieder Einsatzbereit. Dafür muss Preußen Münster auf den Ex-Wuppertaler Niklas Heidemann verzichten, der gegen Homberg mit Gelb-rot vom Platz flog. Der Gastgeber steht nach zuletzt zwei Niederlagen unter Druck. Hildmann warnt jedoch vor dem Gegner: „Sie werden heiß sein nach der Niederlage gegen Fortuna Köln am letzten Spieltag.“

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