„Das große Promi-Büßen“

Nach „Promis unter Palmen“-Aus: Sat.1 dreht bereits für den Nachfolger – das sind die Kandidaten

Nicht nur die aktuelle Staffel von „Promis unter Palmen“ wurde nach dem plötzlichen Tod von Willi Herren (†45) gestoppt, Sat.1 gab jüngst bekannt, die gesamte Show einzustampfen. Doch nun kommt Ersatz: „Das große Promi-Büßen“.

Das Trash-Format „Promis unter Palmen“ stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Nach diversen Skandalen in der ersten Staffel waren die Erwartungen an das Niveau der zweiten Staffel im Frühjahr 2021 nicht besonders hoch – und wurden dennoch unterboten. Bereits in der ersten Folge „Promis unter Palmen“ sorgte Kandidat Prinz Marcus von Anhalt für einen Skandal, als er sich sturzbetrunken in einer homophoben Hasstirade erging.

Sat.1 reagierte zwar, jedoch mitnichten so, wie es sich viele Zuschauer gewünscht hätten. Anstatt die Äußerungen des Pöbel-Prinzen von Anhalt zu kommentieren und einzuordnen, gab der Sender nachträglich ein Statement auf Twitter heraus, anschließend nahm Sat.1 die Folge jedoch auch aus der Mediathek heraus. Einen unmittelbaren Rauswurf des Ex-Bordellbesitzers sparte sich der Sender jedoch. Dies übernahmen allerdings die KandidatInnen selbst und der Prinz musste am Ende der ersten Folge die Koffer packen.

Tod von Willi Herren führt zum Aus von „Promis unter Palmen“

Wer bereits während der verbalen Entgleisungen mehr als einmal den Mund aufmachte und sich gegen Prinz Marcus von Anhalt stellte, war Schauspieler und Sänger Willi Herren. Dieser machte ohne Umschweife klar, dass homophobe Äußerungen unter keinen Umständen zu tolerieren seien. Ein deutlicher Kontrast zu den meist eher verhaltenen Reaktionen der anderen BewohnerInnen.

Dennoch sollte der beliebte Kölner zur tragischen Figur der Trash-Sendung werden: Am 20. April verstarb Willi Herren plötzlich mit nur 45 Jahren, was zum sofortigen Stopp von „Promis unter Palmen“ führte. Als Todesursache wird eine Überdosis vermutet. Doch wie nun vor einigen Tagen bekannt gegeben wurde, stellt Sat.1 die Produktion der skandalträchtigen Show nun ganz ein. Für Fans von Palmen, Zoff und nackter Haut gibt es jedoch ein Trostpflaster, welches den Namen „Die härteste Realityshow der Welt – Das große Promi-Büßen“ trägt. Laut BILD-Informationen starteten die Dreharbeiten bereits am Dienstag (8. Juni) in Österreich.

„Das große Promi-Büßen“: Diese Kandidaten nehmen am „Promis unter Palmen“-Ersatz teil

Sat.1 wäre nicht Sat.1, wenn es bei „Das große Promi-Büßen“ kein Wiedersehen mit alten Bekannten der Trash-TV-Szene geben würde. So sind mit Elena Miras und Calvin Kleinen gleich zwei ehemalige Gesichter aus „Promis unter Palmen“ mit dabei. Doch auch Teilnehmer anderer Reality-Formate sind dem Ruf der österreichischen Berge gefolgt und werden bei der „härtesten Realityshow der Welt“ alles geben, um die Zuschauer zu unterhalten:

  • Elena Miras (29)
  • Calvin Kleinen (29)
  • Sänger Daniele Negroni (25)
  • Ex-„Bachelor“-Kandidatin Carina Spack (24)
  • „Hot oder Schrott“-Darsteller Matthias Mangiapane (37)
  • Ex-GNTM-Kandidatin Gisele Oppermann (33)
  • Ex-Tennisprofi Tennisprofi Daniel Köllerer (37)
  • Tim Sandt (29), Manager, „Sommerhaus der Stars“-Teilnehmer und Freund von Annemarie Eilfeld
  • TV-Anwältin Helena Fürst (47)
  • Schlagersänger Ennesto Monté (46)

Die Teilnahme der letzten beiden Kandidaten in der Liste dürfte für einige Spannungen sorgen. Das Ex-Paar Helena Fürst und Ennesto Monté hatte sich in der Vergangenheit bereits öfters in der Öffentlichkeit gezofft.

Daniele Negroni (r.) und Elena Miras (l.) nehmen unter anderem an „Das große Promi-Büßen“ teil.

„Das große Promi-Büßen“: Darum geht‘s

Laut Informationen der BILD soll „Das große Promi-Büßen“ nicht so heftig werden, wie „Promis unter Palmen“, sondern eher eine Mischung aus Big Brother und dem Dschungelcamp. Die Teilnehmergruppe haust in einem Zeltlager in den Bergen Österreichs und soll dort für ihre vergangenen Fehltritte büßen.

Sie werden unter anderem mit Schlagzeilen aus ihrer Karriere konfrontiert und haben die Möglichkeit, sich Luxusartikel zu erspielen. BILD zitiert einen Produktionsmitarbeiter so: „Die Show soll witziger und nicht so krawallig werden wie ‚Promis unter Palmen‘.“ Auch soll die Produktion schneller eingreifen können, sollte es zu Mobbing oder zu heftigen Beschimpfungen kommen. Sat.1 möchte also offenbar auch Buße tun für die Fehltritte der letzten Produktionen. Der Sender selbt äußerte sich noch nicht offiziell.

Rubriklistenbild: © Instagram: negroni_daniele / elena_miras (Collage: msl24.de)

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