Quiz-Show

"Wer wird Millionär?" (RTL): Diese Kandidaten mag Günther Jauch am liebsten

In jeder Folge von „Wer wird Millionär?“ auf RTL hat ein Teilnehmer die Möglichkeit, eine Million Euro zu gewinnen. Doch wie weit der Kandidat kommt, hängt oft auch von der Sympathie von Moderator Günther Jauch ab. Im Interview hat er ein wichtiges Detail verraten.

  • „Wer wird Millionär?" (RTL) ist zurück aus der Sommerpause.
  • Günther Jauch verrät im Interview, welche Teilnehmer er am liebsten mag.
  • Der Moderator favorisiert besonders einen Typ Mensch.

Nicht nur für die Zuschauer ist jede Folge von „Wer wird Millionär?" auf RTL eine inhaltliche Überraschung – auch Moderator Günther Jauch bleibt nur wenig Zeit, sich auf die neuen Kandidaten einzustellen. Von witzig über peinlich bis langweilig und wortkarg hatte der 64-Jährige schon alles auf dem Teilnehmerstuhl sitzen. Dabei ist ihm die Meinung, die er über sein Gegenüber hat, oft anzusehen.

ShowWer wird Millionär?
SenderRTL
ModeratorGünther Jauch

"Wer wird Millionär?"(RTL): Günther Jauch ertappt sich gerne beim Schubladen-Denken

In einem Interview mit RTL hat Günther Jauch jetzt verraten, welche Teilnehmer ihm am liebsten sind: „Die spannendsten Kandidaten sind die, die reinkommen und man denkt: Ach herrje, was ist denn das für einer?“ Damit meint der Publikumslieblings insbesondere Menschen, die zunächst verkniffen und zurückhaltend auftreten – aber dann im Laufe der Sendung von „Wer wird Millionär?" aus sich herauskommen und einen gewissen Charme entwickeln.

Günther Jauch, der gebürtig aus Münster stammt, lässt sich von den „Wer wird Millionär?“-Kandidaten gerne überraschen: Besonders freut ihn, wenn er von seinem Gegenüber Kontra bekommt und auf diese Weise unterhaltsame Diskussionen entbrennen. Aber ebenso gerne hat es der passionierte Winzer, wenn er merkt, dass er einen Kandidaten in eine falsche Schublade gesteckt hat, wie er im RTL-Interview erklärt: „Das finde ich ziemlich großartig“.

Moderator Günther Jauch beweist Menschenkenntnis bei „Wer wird Millionär?“ (RTL)

Mit nervösen Kandidaten geht der Moderator nachsichtig um: „Ich sehe es als meinen Job an, die nicht noch nervöser zu machen“. Wenn ein Teilnehmer bei „Wer wird Millionär?“ (RTL) allerdings extrem selbstbewusst daher kommt, verkneift Günther Jauch sich bissige Kommentare jedoch nicht. „Daran habe ich dann auch Freude, den Laden ein bisschen aufzumischen“, sagt der 64-Jährige.

In der RTL-Sendung „Wer wird Millionär?“ sitzen sehr unterschiedliche Charaktere auf dem heißen Stuhl. (Symbolbild)

Jede Woche beweist Günther Jauch seine Menschenkenntnis bei „Wer wird Millionär?“ (RTL). Nach der Sommerpause hat die Quiz-Show in eine neue Staffel gestartet. Wegen der Corona-Maßnahmen gibt es bei „Wer wird Millionär?“ auf RTL gewisse Regeln, die der Sender einhalten muss. Dennoch ist es inzwischen wieder möglich, das Studio mit Publikum zu füllen. Vor der Pause hatten die Ränge leer bleiben müssen – nur drei ehemalige Gewinner der Sendung durften als Joker für die Kandidaten fungieren.

Seit 21 Jahren: „Wer wird Millionär" (RTL) mit Günther Jauch wird dem Publikum nicht langweilig

Aus einer Umfrage geht hervor, dass sich mehr als ein Viertel der Deutschen die neue Staffel „Wer wird Millionär?“ auf RTL ansehen werden. Die Show geht nach der Sommerpause bereits in die 46. Ausgabe – und Günther Jauch war von Anfang an dabei. Seit 21 Jahren moderiert der Publikumsliebling die Quiz-Sendung bereits. Dennoch gab es im Laufe der Jahre bislang lediglich 16 Millionäre – inklusive der Promis, die bei Specials den Gewinn für einen guten Zweck spendeten. Richtig mitgefühlt hat der RTL-Moderator mit diesem Kandidaten: Weil die Redaktion sich eine „Scheißfrage“ ausgedacht hatte, wollte Günther Jauch dem „Wer wird Millionär?“-Kandidaten das Geld aus der eigenen Tasche bezahlen.

Manchmal wird es in der Quiz-Show richtig peinlich – und zwar dann, wenn Kandidaten bei „Wer wird Millionär?“ (RTL) trotz Hilfe von Günther Jauch eine leichte Frage falsch beantworten. So kann es schon mal vorkommen, dass ein Teilnehmer in dem Irrglauben antwortet, dass Enchiladas an die Füße statt in den Mund gehören.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Jörg Carstensen/dpa

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