Musiker und Comedian

Er spielte in „Das Leben des Brian“: Monthy-Python-Star stirbt überraschend

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The Rutles auf ihrer "Tragical History Tour" (v. li.: Rikki Fataar, Eric Idle, Neil Innes, John Hasley) Foto: nur s/w

Ein Mitglied der Comedy-Truppe Monty Python ist im Alter von 75 Jahren überraschend gestorben. Sein Agent bestätigte seinen Tod.

  • Der britische Musiker und Schauspieler Neil Innes ist tot.
  • Er starb mit 75 Jahren.
  • Innes war unter anderem bekannt für sein Mitwirken bei der Gruppe Monty Python.

London - Die britische Comedy-Szene und Fans der kultigen Monty-Python-Filme und deren Musik trauern um eines ihrer Urgesteine: Der Klamauk-Musiker und zeitweise Monty-Python-Songschreiber, wie Schauspieler, Neil Innes ist tot. 

Der Musiker starb bereits am Sonntag im Alter von 75 Jahren. Sein Agent bestätigte den Tod des Monty-Python-Mitwirkenden auf der Webseite von Neil Innes. Er sei unerwartet und schnell, aber wohl ohne Schmerzen verstorben, hieß es in der Mitteilung. „Wir haben eine schöne, freundliche Seele verloren, deren Musik und Songs die Herzen aller berührt und deren Intellekt und Suche nach der Wahrheit uns alle inspiriert haben.“

Monty-Python-Star Neil Innes ist tot: Er spielte in „Das Leben des Brian“

Innes, der als Sohn eines britischen Armeeangehörigen teilweise in Deutschland aufwuchs, hatte seine ersten Erfolge mit einer Klamauk-Gruppe, die sich Bonzo Dog Doo-Dah Band nannte. Die Band landete 1968 mit ihrem Song „I'm the Urban Spaceman“ auf Platz fünf in den britischen Charts.

Zeitweise galt er als siebtes Mitglied der Comedy-Truppe Monty Python. Er schrieb die Songs „Knights of the Round Table“ und „Brave Sir Robin“ für den Film „Ritter der Kokosnuss“. Bei der Bibelfilm-Parodie „Das Leben des Brian“ spielte er eine Nebenrolle. Später persiflierte Innes mit der Band The Rutles und Songs wie „Cheese and Onions“, „Ouch!“ und „Get Up and Go“ die Beatles.

Monty-Python-Kollege Michael Palin unterzog sich zuletzt einer Herz-OP.  Außerdem verstarb gerade auch eine bekannte deutsche Serien-Legende.

dpa/rjs

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