Fall vor Gericht

Das Supertalent (RTL): Leiche von schöner Kandidatin im Rhein angespült

Die ehemalige „Das Supertalent“-Teilnehmerin Alla Klyshta wurde tot im Rhein gefunden. Weil sich ein schrecklicher Verdacht erhärtet, landet der Fall nun vor Gericht.

  • Eine 2019 leblos aufgefundene Tänzerin trat bei „Das Supertalent“ (RTL) auf
  • Der Ex-Freund der verstorbenen Alla Klyshta (33) ist der Hauptverdächtige
  • Jetzt folgt ein Wiederaufnahmeverfahren des Falls

Karlsruhe - Im Mai letzten Jahres wurde eine schon teilweise verweste Frauenleiche nahe des Rheinufers bei Rust in Baden-Württemberg gefunden. Kurz darauf traurige Gewissheit: Es handelt sich um die 33-jährige Artistin Alla Klyshta. Die ehemalige „Das Supertalent“-Teilnehmerin wurde seit April 2019 vermisst, ihr Ex-Freund steht jetzt unter Verdacht, wie extratipp.com* berichtet

Alla Klyshta war Kandidatin bei der beliebten RTL-Show „Das Supertalent“

Die vom Sender RTL ausgestrahlte Castingshow „Das Supertalent“ ist eines der erfolgreichsten deutschen TV-Formate und wird seit 2007 jährlich ausgestrahlt. Populär wurde sie vor allem aufgrund der bekannten, ständig wechselnden Jury-Mitglieder wie beispielsweise Sylvie Meis, Thomas Gottschalk, Lena Gercke und Michelle Hunziker. Pop-Titan Dieter Bohlen (66) ist der wohl prominenteste Jurist und bewertet seit Sendungsstart (DSDS (RTL): Sendetermine 2020 - Datum und Uhrzeiten der Casting-Show*) Kandidaten. 2020 läuft die 14. Staffel bei RTL. Damit ist „Das Supertalent“ nicht die einzige Casting-Show von Dieter Bohlen - seit 17 Jahren läuft bereits DSDS (DSDS 2020 (RTL): Alle Informationen zur Jury, den Gewinnern und Skandalen*)auf RTL. 

Die schöne Tänzerin wurde durch ihre Teilnahme bei „Das Supertalent“ bekannt.

Ihr Glück suchte Alla Klyshta 2010 als Teilnehmerin bei „Das Supertalent“ (RTL). Mit einer Hula-Hoop-Performance als Variete-Tänzerin nahm sie das Publikum mit ihrem Talent sofort für sich ein. Doch nicht nur in Dieter Bohlens Castingshow ging die Ukrainerin ihrer Leidenschaft nach: Sie trat auch regelmäßig im Zirkus Knie auf, hatte Engagements auf Kreuzfahrten sowie eine Anstellung als freie Künstlerin und Tanz-Trainerin im „Europapark Rust“ wo sie Tag für Tag auf der Bühne begeisterte. Die 33-Jährige hatte eine steile Karriere vor sich - doch jetzt ist sie tot. 

Tod der „Das Supertalent“-Kandidatin bestürzt Fans und Angehörige

Ihre ehemaligen Kollegen äußern sich fassungslos: „Die Künstlerwelt ist bestürzt, trauert um eine Ausnahmekünstlerin“, so Mirjan Mavriqi vom Zirkus Knie in einem Statement gegenüber bild.de. Auf Allas Instagram-Profil bekunden Fans ihr Beileid gegenüber der Familie und trauern um die leidenschaftliche Akrobatin und „Das Supertalent“-Teilnehmerin.

Auch Starkoch Alfons Schuhbeck (70) äußert sich betroffen. Alla Klyshta war in den letzten Jahren regelmäßig in München und unter anderem auch in Schubecks Dinnershow „teatro“ aufgetreten: „Schockierend, so etwas ist fürchterlich. Das ganze Haus trauert“ äußert sich Schuhbeck, wie tz.de* berichtet.

Ermordung der schönen „Das Supertalent“-Kandidatin liegt nahe

Am 18. Mai 2019 entdecken Spaziergänger nahe bei Rust eine Leiche im Rhein treiben. Nachdem die Wasserpolizei den Körper geborgen hatte, war schnell klar: Es handelt sich um Alla Klyshta. Die Tänzerin sollte zwei Wochen vor dem grausamen Fund bei einem Gala-Abend in Frankfurt auftreten. Als sie nicht erschien, reiste ihr Bruder sofort aus der Ukraine an, meldete sie bei der Polizei als vermisst.

Die genaue Todesursache der „Das Supertalent“-Tänzerin konnte aufgrund des vorangeschrittenen Verwesungsprozesses nicht mehr festgestellt werden. Laut einer Pressemitteilung des Oberlandesgerichts Karlsruhe liegt jedoch ein Fremdeinwirken nahe.

Mord bei „Das Supertalent“-Star? Ex-Freund von Alla Klyshta ist Hauptverdächtiger

Der Ex-Partner der Toten stand unter „dringendem Tatverdacht“ und saß in U-Haft, bis der Haftbefehl gegen den 31-jährigen Kubaner schließlich aufgrund der niedrigen Beweislage widerrufen wurde. Zeugenaussagen, Spuren in einem Trailer im Europapark und am Leichnam deuten jedoch darauf hin, dass der Tatverdächtige den Tod von der „Das Supertalent“-Kandidatin Alla Klyshta zu verschulden hat. 

Wie aus der Mitteilung des Oberlandesgerichts Karlsruhe zusätzlich hervorgeht, soll der Täter die Leiche anschließend verpackt und im Folgenden in den Altrhein gebracht haben.

Fall der verstorbenen „Das Supertalent“-Kandidatin vor Gericht

Jetzt soll der Fall neu aufgerollt und durch eine Hauptverhandlung vor dem Landgericht Freiburg schließlich geklärt werden. Aufgrund der niedrigen Beweislage gegen den Verdächtigen kann keine erneute Verhaftung des Mannes angeordnet werden, weshalb dieser bis zur Verhandlung auf freiem Fuß bleibt.

Das Ergebnis des Gerichtsprozesses ist nicht vorhersehbar, sicher ist aber: Die ehemalige „Das Supertalent“-Teilnehmerin starb keines natürlichen Todes!

Sitzt der DSDS-Juror Pietro Lombardi auch bald bei „Das Supertalent“ in der Jury? Der Poptitan Dieter Bohlen verplappert sich auf Instagram.

Drama im „Deutschland sucht den Superstar“-Recall: Dieter Bohlen will eine blonde DSDS-Kandidatin rumkriegen* - die schmeißt jedoch lieber freiwillig hin.

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Rubriklistenbild: © dpa Henning Kaiser / Screenshot YouTube (Fotomontage)

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