Gesundheitsgefahr

Bundesweiter Käse-Rückruf: Hersteller weitet Warnung massiv aus - innere Blutungen drohen

Verletzungsgefahr durch Fremdkörper! Nach einem deutschlandweiten Käse-Rückruf warnt der Hersteller vor einem weiteren Produkt und weitet seine Erstmeldung aus.

Update vom 02. November, 9.34 Uhr: Nach dem Rückruf drei verschiedener Käse-Produkte der Marke GAZI warnt der Hersteller garmo AG nun vor einem weiteren Produkt und ruft es zurück. Auch bei den GAZI-Käsesorten gibt es neue Erkenntnisse.

Ein weiteres Produkt, dass die garmo AG zurückruft, ist „ALSUHUL Chilal - 40 % Fett i. Tr. - ca. 200g vakuumiert“. Das berichtet produktrueckrufe.de in einem Update. Auch hier können Fremdkörper in Form von kleinen Metallpartikeln erhalten sein. Die Artikel wurden deutschlandweit vertrieben. Bereits erworbene Produkte können dort, wo sie gekauft wurden wieder zurückgegeben werden. Die Kosten für den Kauf werden dem Kunden erstattet.

Käse-Rückruf in ganz Deutschland wegen Verletzungsgefahr - weitere GAZI-Produkte betroffen

Zusätzlich ruft der Stuttgarter Hersteller - unabhängig von deren Haltbarkeit - jegliche Chargen der drei GAZI-Produkte „GAZi Yumak Örgü Peyniri - Fein geschnittener Zopfkäse, ca. 200 g, vakuumiert“, „GAZi Yumak Örgü Peyniri - Fein geschnittener Zopfkäse, 200 g, vakuumiert“ und „GAZi Örgü Peyniri - Zopfkäse, ca. 250 g, vakuumiert“ zurück. In der Erstmeldung bezog sich die Warnung nur auf Produkte mit einem bestimmten Haltbarkeitsdatum. Aufgrund neuer Erkenntnisse kann jedoch laut produktrueckrufe.de nicht ausgeschlossen werden, dass auch andere Mindesthaltbarkeitsdaten betroffen sind.

Käse-Rückruf in ganz Deutschland: Verletzungsgefahr - Hersteller warnt vor Verzehr

Erstmeldung vom 24. Oktober, 16.29 Uhr: Stuttgart - Der Hersteller garmo AG hat einen Rückruf für mehrere Käse-Produkte der Marke GAZi gestartet. Der betroffene Käse wurde laut dem Hersteller in ganz Deutschland vertrieben und kann deshalb im ganzen Land verkauft worden sein. Deshalb sollten Kunden aus allen Bundesländern den Rückruf* beachten und vom Verzehr absehen. Insgesamt gilt der Rückruf für drei türkische Käsespezialitäten aus dem GAZi-Sortiment.

Käse-Rückruf bei GAZi gilt für folgende Produkte

  • GAZi Yumak Örgü Peyniri - Fein geschnittener Zopfkäse, ca. 200 g, vakuumiert
  • GAZi Yumak Örgü Peyniri - Fein geschnittener Zopfkäse, 200 g, vakuumiert
  • GAZi Örgü Peyniri - Zopfkäse, ca. 250 g, vakuumiert

Auch die Chargen, die eventuell eine Gefahr darstellen, wurden genauer benannt. Die Produkte, vor denen die garmo AG warnt, haben die folgenden Mindeshaltbarkeitsdaten: 01.01.2021, 08.01.2021, 15.01.2021, 22.01.2021, 29.01.2021, 23.02.2021, 26.02.2021, 02.03.2021, 09.03.2021, 16.03.2021 oder 23.03.2021.

Gründe für den Käse-Rückruf - Gesundheitsgefahr durch Metallteile

Der Hersteller erklärt, dass der Rückruf von GAZi-Käse eine vorbeugende Maßnahme darstellt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Fremdkörper im Käse befinden. Konkret geht es um die Gefahr, dass sich kleine Metallpartikel in den oben genannten Produkten befinden.

Der Käse wurde nach dem Rückruf aus dem Verkauf genommen. Kunden sollten die Produkte nicht verzehren. Wer eine der betroffenen Käsesorten mit entsprechendem Mindeshaltbarkeitsdatum gekauft hat, kann ihn im Geschäft zurückgeben. Die Kosten für den Kauf werden dem Kunden in diesem Fall erstattet.

Wie groß ist die Gefahr bei diesem Käse-Rückruf?

Fremdkörper in Nahrungsmitteln können prinzipiell eine ernste Gefahr für die Gesundheit darstellen. Solche nicht erwünschten Produkt-Bestandteile können nämlich teils schwerwiegende Verletzungen verursachen. Besonders der Mund- und Rachenraum und auch die Organe des Verdauungstrakts sind dabei gefährdet. Der aktuelle Rückruf dient dazu, die Gefahr einer Verletzung zu minimieren. „[Wir nehmen] mögliche Risiken sehr ernst und möchten uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen“, teilt die garmo AG mit.

Neben diesem Käse-Rückruf ruft ein anderer Hersteller gleichzeitig ein Fisch-Produkt zurück. Auch in diesem Fall drohen beim Verzehr ernste gesundheitliche Folgen. (rm)

Rubriklistenbild: © picture alliance/Fredrik von Erichsen/dpa

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