Zeugen gesucht

150 Verletzte: Passagier sprüht Pfefferspray im Zug 

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Zwischen Ahlen und Oelde löste ein Mann am Montag ein Pfefferspray im Zug aus. 

Atembeschwerden und Hustenreiz: 150 Passagiere wurden diese Woche durch eine Pfeffersprayattacke verletzt. Nun sollen die Überwachungsvideos bei der Aufklärung helfen.

Ahlen/Oelde – Am Montag (29. Oktober) löste ein Mann in der Bahn ERB 89985 von Hamm nach Bielefeld ein Pfefferspray aus. Der Zug befand sich zu diesem Zeitpunkt (16 Uhr) zwischen den Haltestellen Ahlen und Oelde.

Zahlreiche Verletzte: Bundespolizei Münster ermittelt

Erst bei dem planmäßigen Halt des Zuges um 16.13 Uhr in Rheda-Wiedenbrück konnten die rund 150 Fahrgäste aussteigen. Sie klagten, ebenso wie das Personal, über Atembeschwerden und Hustenreiz. Laut Angaben der Polizei sei von einer erheblichen Zahl verletzter Reisender auszugehen. Der Zug wurde anschließend durchgelüftet und setzte seine Fahrt nach Bielefeld fort.

Auf der Strecke zwischen Ahlen und Oelde wurde am Montag Pfefferspray ausgelöst.

"Die Zugbegleiter meldeten sich nach der Ankunft des Zuges in Bielefeld bei der Bundespolizei und erstatteten Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung", heißt es von den Beamten. Von der ermittelnden Bundespolizei Münster werden derzeit die Videoaufnahmen aus dem Zug ausgewertet, um den Täter ermitteln zu können. Wir berichten weiter. 

Erst vor Kurzem kam es in Ahlen zu einem brutalen Angriff am Bahnhof der Stadt: Ein 34-Jähriger wurde von einem Unbekannten attackiert und zu Boden gerissen. Vor Kurzem kam es zu einem weiteren Unfall: Ein Spaziergänger (74) wurde in Oelde von einem Auto erfasst, als er die Straße überqueren wollte. Der Mann musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Ebenfalls wurde neulich eine Frau verletzt, als sie beim Autofahren kurz unaufmerksam war: Sie fuhr auf einen bremsenden Wagen in Oelde auf und erlitt dabei schwere Verletzungen.

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