Engländer ruiniert sich

Chabo wacht nach Party-Nacht im Stripclub auf - und traut seinen Augen nicht!

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Ein junger Brite ist in Liverpool völlig eskaliert.

Ein 18-Jähriger wacht nach einer wilden Nacht im Stripclub auf - und traut seinen Augen nicht. Was ihm dort passiert, darüber lacht das ganze Netz.

Liverpool - Einen Kater, keine Erinnerung an den Abend zuvor, aber dafür mehr als 4.000 Euro weniger auf dem Konto. Das ist die Bilanz eines legendären Abends, den der 18-jährige Will Turton aus Doncaster in einem Stripclub in Liverpool verbrachte.

Doch von vorne: Will wollte wohl mal einen draufmachen auf dem Junggesellenabschied eines Freundes in der großen Stadt. Die Gruppe gönnte sich den einen oder anderen Drink, wie zahlreiche Bilder auf Facebook belegen, die ein Freund veröffentlichte. Um 16 Uhr landete Will ganz allein im „X in the City“, ein Etablissement, in dem teure Getränke gereicht werden und leicht- bis gar nicht bekleidete Damen ihre noch teureren Dienste anbieten. 120 Pfund etwa kostet ein 30-minütiger Tanz, das entspricht fast 140 Euro.

Wie „ein junger Pablo Escobar“ benimmt sich der Brite im Stripclub

Und der gelernte Elektriker ließ sich nicht lumpen. Wie „ein junger Pablo Escobar“ habe er mit Geld um sich geworfen, schreibt sein Freund auf Facebook. Bis zu vier Frauen gleichzeitig habe Will gebucht, bis er dann, acht Stunden später, um 1 Uhr nachts, den Laden wieder verließ.

Weitere Screenshots auf Facebook dokumentieren die Chronik des Kontrollverlusts, den der junge Will offenbar beim Anblick der schönen Frauen erlitten hat. Elfmal buchte der junge Erwachsene demnach Geld von seinem Konto ab. Einmal fast 500 Pfund (582 Euro). Bis seine Kreditkarte keine weiteren Abbuchungen mehr zuließ. Will hatte seine gesamten Ersparnisse auf den Kopf gehauen. Über 4.000 Euro. Das berichtet thesun.co.uk.

Bilder auf Facebook zeigen ihn am nächsten Tag im Hotelzimmer 

Weitere Bilder zeigen den am Boden zerstörten Turton am nächsten Morgen im Hotelzimmer, wie er realisiert, was da in der Nacht passiert ist, an die er sich nach eigenem Bekunden nicht einmal mehr erinnern kann. Sein Kumpel schreibt dazu, man hätte förmlich spüren können, wie seine Seele den Körper verlässt.

Turton selbst sucht den Grund für seinen Absturz nicht in sich selbst und der schieren Menge an Alkohol, die er in sich gegossen hat, sondern bei den Barkeepern des Stripclubs. Die hätten ihm Drogen in die Drinks gemischt und ihn dadurch gefügig gemacht. Die „Sun“ versuchte denn auch, die Clubbetreiber zu erreichen, doch die waren bislang nicht zu einem Kommentar bereit.

Spendenaktion für den „Idioten“

Auf Mitleid kann der junge Engländer, dessen Heimatland tief im Brexit-Chaos steckt, im Netz nicht hoffen. Stattdessen erntet Turton dort Schadenfreude und Spott. „Ein typischer Donny Typ“ sei es, schreibt ein Facebook-User in Anspielung auf Turtons Herkunft aus Doncaster. Ein andere hofft, dass Turton für diesen Preis wenigstens ein paar Extras von den Damen bekommen hat.

Wills Freunde jedenfalls scheinen noch so etwas wie Mitgefühl für ihren Kumpel zu haben. Um seinen finanziellen Ruin zumindest teilweise abzufedern, starteten sie eine Crowdfunding-Kampagne mit dem Titel „The Will Turton Idiot Fund“. Sie würden ihn selbstverständlich sein Leben lang auslachen, schreiben seine Freunde, doch gleichzeitig Geld sammeln, um die Verluste der „jungen Legende“ zu schmälern. Bislang sind 361 Pfund zusammengekommen. 

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