Mutmaßlicher Diebstahl

Gestohlene Ware transportiert: Männer tischen Polizisten Lüge auf – doch die fallen nicht drauf rein

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Die Polizei musste zwei Fahrer in Ibbenbüren anhalten. Sie hatten vermutlich drei Tonnen gestohlenes Kupfer transportiert (Symbolbild)

Die Polizei steht vor einem Rätsel: Eine Streife hat am Mittwoch zwei Kleintransporter angehalten, die Schrott geladen hatten. Die Fahrer versuchten den möglichen Diebstahl zu vertuschen.

Ibbenbüren – Viele offene Fragen hat die Polizei im westfälischen Ibbenbüren. Eine Streife hat am vergangenen Mittwoch (17. Oktober) zwei Kleintransporter angehalten, die Kupferschrott geladen hatten. Wie sich herausstellte, befanden sich auf den Ladeflächen der beiden Wagen jeweils 1,5 Tonnen Kupferabschnitte, darüber berichtet msl24.de*. 

Die Beamten fragten die beiden Fahrer nach der Herkunft des Schrotts. Dann versuchten sich die beiden Männer, mit einer Lüge herauszureden. So sollen sie aus den Niederlanden in Richtung Ibbenbüren geleitet worden sein. Danach hätten sie bei einem Schrotthändler die Ladung von über drei Tonnen abgeholt. 

Fahrer in Ibbenbüren mit drei Tonnen Schrott unterwegs: Woher kommt die Ladung?

Angaben oder gar Papiere zu der schweren Ladung hatten die beiden Fahrer jedoch keine. Die beiden Transporter samt Ladung wurden von der Polizei in Ibbenbüren sichergestellt. Weitere Erkenntnisse haben sich aber bisher nicht ergeben. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise dazu machen können, woher die Kupferabschnitte stammen und wo sie verladen wurden, sich unter der Rufnummer 05451/591 43 15 zu melden.

Im Münsterland hatte sich neulich ein Häftling gehörig daneben benommen. Auf einer Polizeiwache hatte er eine Beamtin mit einem Butterbrot beworfen. 

Dagegen wurde in Münster ein Pizzabote Opfer eines Überfalls. Unbekannte hatten ihn mit einer Pistole bedroht und die Pizzen gefordert, wie msl24.de* berichtet – dann wurde es peinlich für einen der beiden Räuber.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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