Reaktion auf Bund-Länder-Beschluss

Lockdown wirklich nötig? OB in NRW findet Regeln sehr streng - er kennt die Infektionswege in seiner Stadt

Im Zentrum der Analyse: Theo Hesse, Fachbereichsleiter Soziales, blickt sich in der provisorischen Einrichtung im Ahsepark um.
+
Im Zentrum der Analyse: Theo Hesse, Fachbereichsleiter Soziales, blickt sich in der provisorischen Einrichtung im Ahsepark in Hamm um.

Die Menschen stecken sich nicht beim Einkaufen, nicht beim Sporttreiben und auch nicht beim Restaurant- oder Kinobesuch an. Insofern wird der November-Lockdown für viele in dieser Stadt nur schwer zu schlucken sein.

Hamm (NRW) - Wer sich in den vergangenen zwei Monaten in Hamm mit Covid-19 infizierte, hatte dies in der Regel im Zuge einer privaten Feierlichkeit, während seines Urlaubs (im Ausland) oder innerhalb einer Fahrgemeinschaft getan.

Das erklärte der Leiter des Coronastabs in Hamm, noch einmal auf Anfrage von wa.de*. Die Aussicht auf einen neuerlichen Lockdown gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist am Abend im Hammer Rathaus deshalb auch ziemlich reserviert wahrgenommen worden.* „Das sind schon drakonische Maßnahmen. Ich weiß nicht, ob ich – wenn ich nur für Hamm zu entscheiden hätte – zu einem solchen Ergebnis gekommen wäre“, sagte Noch-Oberbürgermeister Thomas-Hunsteger-Petermann. - *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Auch interessant

Kommentare