Die Festtage im Überblick

Weihnachten 2020: An welchem Wochentag ist dieses Jahr Heiligabend? Wann sind die Weihnachtsfeiertage?

An Weihnachten 2017 fallen Heiligabend UND vierter Advent auf denselben Tag.
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Auf welche Tage feiern vierter Advent, Heiligabend die Weihnachtsfeiertage?

Weihnachten 2020 steht vor der Tür. Lesen Sie hier, auf welche Wochentage der vierte Advent, Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage fallen.

München - An den Hausfassaden sind bereits Sterne und Lichterketten zu sehen. In den Lebensmittelläden säumen Spekulatius und Lebkuchen die Regale und in den Innenstädten werden die ersten Tannen aufgestellt. Trotz der aktuellen Corona-Pandemie, aufgrund der die Kontakte an Weihnachten enorm eingeschränkt sind, steigt die Vorfreude auf Weihnachten 2020.

Weihnachten 2020: Auf diesen Wochentag fällt Heiligabend

Der 24. Dezember fällt in diesem Jahr auf einen Donnerstag. In diesem Jahr hat die Adventszeit bereits am Sonntag, 29. November, begonnen. Für Adventskalendernutzer heißt das: Das erste Türchen darf erst nach dem Beginn der Adventszeit geöffnet werden, die in diesem Jahr 26 Tage dauert.

Weihnachten 2020: Die Daten im Überblick

  • 1. Advent: Sonntag, 29. November 2020
  • 2. Advent: Sonntag, 6. Dezember 2020
  • 3. Advent: Sonntag, 13. Dezember 2020
  • 4. Advent: Sonntag, 20. Dezember 2020
  • Heiligabend: Donnerstag, 24. Dezember 2020
  • 1. Weihnachtefeiertag: Freitag, 25. Dezember 2020
  • 2. Weihnachtsfeiertag: Samstag, 26. Dezember 2020

Video: Was wird an Weihnachten gefeiert?

Weihnachten 2020: Warum ist Heiligabend immer am 24. Dezember?

In Deutschland gibt es feste und bewegliche Feiertage. Heiligabend gehört zur ersten Kategorie und ist damit immer am 24. Dezember - heuer eben an einem Donnerstag. Der Wochentag variiert dagegen jährlich, sodass Heiligabend auf jeden belieben Tag fallen kann. Hinzu kommt, dass durch eine kirchliche Festlegung immer vier Sonntage vor Weihnachten liegen müssen. 

Dass dadurch der vierte Advent und Heiligabend auch an einem Tag sein können, hat die Kirche bereits im 11. Jahrhundert bedacht. Am 3. Dezember 1038 setzte Kaiser Konrad II. auf einer Synode im Kloster Limburg fest, dass die beiden Festtage auch auf einen Tag zusammenfallen dürfen. 

Kritiker warfen ihm daraufhin vor, dass in diesem Fall keine vier Wochen Bußzeit vor den Festtagen sein würden. Doch auch darauf hatte der Kaiser eine Antwort: Der Heilige Abend ist noch kein weihnachtlicher Feiertag. Erst mit dem Gottesdienst am Abend des 24. Dezembers beginnt demnach das Weihnachtsfest. Der Tag an sich, kann also ebenfalls zur Bußzeit gezählt werden, wodurch die Dauer von vier Wochen eingehalten wird.

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