Wo wird es weiß?

Wetter: DWD gibt amtliche Warnung für München aus - Experten mit neuer Prognose zu Schnee an Weihnachten

Wenn Weihnachten näher rückt, dann auch die Frage nach Schneefall zum Heiligabend. Wie sieht die aktuelle Prognose für die Landeshauptstadt München aus? Vorher gibt es noch eine DWD-Warnung.

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Update 22. Dezember, 12.12 Uhr: Der DWD hat für München eine amtliche Warnung vor Windböen ausgegeben, gültig bis zum Dienstagabend, 18 Uhr. „Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf“, heißt es für die Landeshauptstadt. In anderen Regionen Deutschlands wird es noch ungemütlicher, wie auch Merkur.de berichtet*. Stichwort: Extremwetter.

Update 22. Dezember, 11.31 Uhr: Wer in diesem Jahr auf weiße Weihnachten hofft, wird in Bayern überwiegend enttäuscht. „Mit ein bisschen Glück bleiben an den Feiertagen ein paar Zentimeterchen liegen, aber Schneepracht wird es außer am Alpenrand nicht geben“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdiensts (DWD) am Dienstag. 

Schneien soll es im Freistaat aber in den kommenden Tagen trotzdem ab und an - nur eben nicht genug für eine Schlittenfahrt im Flachland. „Grundsätzlich kühlt es zwar vor allem im Laufe des Heiligen Abends ziemlich ab und die Schnellfallgrenze sinkt auf etwa 200 bis 300 Meter, aber da der Boden aufgrund der aktuell milden Temperaturen noch recht warm ist, bleibt kaum etwas liegen“, erklärte der Wetterexperte. Am ersten Weihnachtsfeiertag werden dann bayernweit vereinzelt Schneeschauer erwartet - „doch auch hier taut der Schnee schnell weg“, sagte der Meteorologe.

In der Nacht zum 26. Dezember soll es zwar richtig frostig werden, aber überwiegend trocken bleiben. „Schneien wird es nur an und in den Alpen“, sagte der DWD-Experte.

Wetter in München an Heiligabend: Erst herbstliche Temperaturen - dann doch noch Schnee?

Ursprungsmeldung:

München - Kinder und auch Erwachsene müssen nur noch dreimal schlafen, ehe Weihnachten vor der Tür steht. Und wie jedes Jahr stellt sich so kurz vor Heiligabend die Frage nach der Wetterprognose für die kommenden Tage und ob es denn eine weiße Weihnacht geben wird? In den vergangenen Jahren wusste der 24. Dezember dabei nicht selten zu enttäuschen und wartete eher mit herbstlichen Temperaturen und Regen auf, anstatt mit frischen Flocken und Winter-Wunderland.

Meint es Petrus diese Weihnachten gut mit den Münchnern* und beschert der Landeshauptstadt Schnee* über die Feiertage? Einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes zu Folge schaut es vor allem tagsüber am Heiligabend so gar nicht nach Schneefall aus. Maximal 12 Grad bei Regen prognostiziert der DWD für den 24. Dezember.

Doch die Nacht nach der Geschenke-Übergabe könnte für Hoffnung sorgen. Denn dann sollen die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt fallen und die Schneefallgrenze in Bayern bis in die Niederungen absinken. So scheint also Schneefall in der bayerischen Landeshauptstadt* zumindest ab dem 25. Dezember nicht ausgeschlossen. Nach aktuellen Vorhersagen bewegen sich die Temperaturen in München* an den Weihnachtsfeiertagen dann um den Gefrierpunkt. Schneeregen statt großen Flocken kann also auch nicht ausgeschlossen werden.

Schnee an Heiligabend: Gibt es 2020 weiße Weihnachten in München?

Schnee an Weihnachten über München? Tief „Greta“ könnte für weiße Feiertage sorgen

Deutschlandweit wird das Wetter um die Feiertage vor allem von Tief „Greta“ bestimmt und das scheint zumindest in den nächsten Tagen eher ein Freund von Regen zu sein. Dienstag und Mittwoch sorgt das Tiefdruckgebiet dafür, dass milde und feuchte Atlantikluft über Deutschland strömt und so weiten Teilen der Bundesrepublik im Dauerregen versinken lässt.

Doch genau an Heiligabend zieht der Tiefkern von Greta weiter in Richtung Osteuropa und sorgt so dafür, dass kalte Polarluft aus dem Norden über Deutschland strömen kann. Diese sorgt dann tatsächlich dafür, dass es über die Weihnachtsfeiertage winterlich Kalt wird und zumindest die Temperaturen eine weiße Weihnacht ermöglichen könnten. (fd) *tz.de und Merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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